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Mai 2026

DATUM
BEITRAG
02.05.2026

McDonald’s: Stadt verzichtet auf Weiterzug

Es war ein grosser Erfolg für die Rekurrenten. Das Baurekursgericht hob kürzlich die Bewilligung für eine geplante McDonald’s-Filiale am Limmatquai auf. Der Altstadt-Kurier berichtete zuerst darüber. Grund sind unter anderem zu hohe Kamine, die das Stadtbild stören sollen. Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat deshalb die von der Stadt Zürich ausgestellte Baubewilligung aufgehoben und damit den Einsprachen von Anwohnern und Gewerbetreibenden recht gegeben. Kritisiert wurde neben den Kaminen, notabene auf einem denkmalgeschützten Haus, auch die langen Öffnungszeiten, mögliche Geruchsbelästigung sowie zusätzlichen Abfall rund um das geplante Restaurant. 

An vorderster Front und mit einer Unterschriftensammlung engagierte sich auch ein eigens gegründeter Verein. Die Vorstandsmitglieder Elsbeth Bär und Simon Staub  sind hocherfreut über das Urteil. Aber: «Wir sind noch nicht am Ziel». Denn ob McDonald’s nicht allenfalls ein neues Projekt am selben Ort einreicht, ist noch offen. Klar ist für den Verein: «Die Stadt Zürich hat mit ihrer unverständlichen Bewilligung einen riesigen finanziellen Schaden verursacht». Tatsächlich finden es Bauexperten nach wie vor unverständlich, dass an einem denkmalgeschützten Haus so massive Abluftkamine bewilligt wurden von der Stadt. Immerhin: Das zuständige Hochbaudepartement der Stadt Zürich hat gegenüber dem Altstadt-Kurier bestätigt, dass man den Gerichtsentscheid nicht weiterziehen werde an die nächsthöhere Instanz. 

Von der Swiss Life, der Hausbesitzerin hingegen hiess es bei Redaktionsschluss, man analysiere derzeit den Entscheid des Baurekursgerichts und man sei bezüglich des weiteren Vorgehens «im Austausch mit unserem Mieter». Darauf angesprochen, heisst es von McDonald’s: «Wir prüfen derzeit die Inhalte des Entscheids sorgfältig und werden die nächsten Schritte im Rahmen unserer internen Prozesse festlegen». Ein allfälliger Weiterzug vor Verwaltungsgericht müsste bis zum 14. Mai geschehen. Unabhängig davon sammelt  der Verein hinter kein-mcdonalds-limmatquai.ch weiter Unterschriften gegen die Baupläne. Aktuell sind es respektable über 3600. Diese will man  in den nächsten Tagen an den CEO der SwissLife  übergeben.                                  Lorenz Steinmann

    April 2026

    14.04.2026

    Breaking News! McDonald's unterliegt vor Gericht

    Da sammelten sie noch Unterschriften gegen das Bauvorhaben, die Mitglieder des eigens gegründeten Vereins gegen den geplanten McDonalds. Bild: Lorenz Steinmann

    "Wir haben vor Baurekursgericht gewonnen – unser Rekurs wurde gutgeheissen", meldete heute Dienstag Mittag die Gegnerschaft des geplanten McDonald's am Limmatquai. Federführend beim öffentlichen Diskurs war ein eigens gegründeter Verein, der vom Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat unterstützt wurde. 

    "Das Gericht stützt sich auf die Gestaltung und Einordnung, welche durch den neuen Kamin nicht gewahrt werde. Damit hat unser Argument voll gestochen, was uns sehr freut", so die Rekurrenten weiter. Konkret halte das Gericht fest, dass "die Kamine vom öffentlichen Raum aus sichtbar sind, wenn auch nur (aber immerhin) in einem schmalen Sichtbereich". Der Standort auf der anderen Seite der Limmat am Augenschein war laut der Gegnerschaft folglich richtig. Zudem hätten gemäss Gericht "Bauvorhaben auch von nicht öffentlichen Standorten aus betrachtet den gestalterischen Anforderungen zu entsprechen". Und die Kamine wirken offensichtlich "störend".

    Die Gerichtsgebühr von 6'200 Franken werden der Stadt Zürich und McDonald’s auferlegt. Zudem erhalten die Rekurrierenden der beiden Verfahren je eine Umtriebsentschädigung von 2'000 Franken.

    Weiterzug ist möglich

    Die Gegenparteien haben nun 30 Tage Zeit, um den Entscheid an das Verwaltungsgericht zu ziehen. Die Chancen für eine erfolgreiche Beschwerde erachtet der Anwalt der Gegnerschaft  "als eher klein, da das Verwaltungsgericht noch viel weniger in die Gestaltung und Einordnung des Baurekursgerichts eingreift". Wenn also einmal ein negativer Entscheid seitens Baurekursgericht vorliegt, werde es schwierig, ein anderes Urteil vor Verwaltungsgericht zu erreichen. Aber ausgeschlossen sei es selbstverständlich nicht.

    Neben McDonald's muss auch die Stadt Zürich eine gehörige Schlappe akzeptieren. Im Quartier wurde nicht verstanden, warum ein so quer in der Landschaft stehendes Baugesuch bewilligt wurde. In einem denkmalgeschützten Gebäude mit massiven Eingriffen an der Gebäudehülle. Die geplante Führung der Abluftrohre entsprach in keiner Weise den geltenden Kaminrichtlinien. 

    Lorenz Steinmann

    Im gedruckten Altstadt-Kurier vom Mai 2026 ist der Gerichtsenscheid ebenfalls Thema, dann auch mit Statements der unterlegenen Parteien.


      01.04.2026

      Freimaurer-Gebäude: Notdach bleibt bis mindestens 2028

      Altstadt Kurier

      Es war ein schweizweit aufsehenerregender Brand in der Nacht zum 26. Januar 2026. Das historische Freimaurer-Zentrum auf dem Lindenhof wurde fast vollständig zerstört. Als Ursache steht Brandstiftung im Zentrum. Die Polizei ist noch am Abklären. In den letzten Tagen wurde nun damit begonnen, ein stabiles Notdach zu installieren. Auf ein Stahlgerüst setzte ein Kran dicke Holzplatten. «Es ist eine Schutzmassnahme» sagt Raoul Würgler auf Anfrage. Würgler ist seit 2024 Stuhlmeister der Freimaurerloge «Modestia cum Libertate». Als Stuhlmeister, auch «Meister vom Stuhl» genannt, ist er rechtlich gesehen der Präsident des Vereins. Die Sanierung sei wie beim Brand des Zunfthauses zur Zimmerleuten eine grössere Sache. «Wir gehen davon aus, dass die Sanierungsarbeiten bis 2028 oder 2029 dauern werden», so Würgler. Die Frist hänge mit den behördlichen Untersuchungen und Vorgaben bezüglich der Stabilität und des Denkmalschutzes zusammen. Immerhin können die Zusammenkünfte der Feimaurer-Loge aber weiterhin stattfinden, weil der «Modestia cum Libertate» weitere Gebäude auf dem Lindenhof gehören. (LS.)

        März 2026

        25.03.2026

        Neumarktfest muss 2026 wohl ausfallen

        Es ist ein wichtiger Termin im Quartier, das Neumarktfest. Jeweils Ende August findet es statt und dient der Quartiervernetzung, dem Zusammenhalt, aber auch dem Spass. Doch nun gibt es ein Problem. Wie an der Generalversammlung des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat bekannt gegeben wurde, hat das organisierende Altstadthaus ein gröberes finanzielles Problem. Weil deswegen die Stellenprozente reduziert wurden, kann das Altstadthaus das Quartierfest momentan nicht mehr stemmen. Nun erfolgte diese Nachricht recht spät und so muss das Fest aller Vorausicht nach zumindest für 2026 ausfallen. Das ist aber darum nicht das allergrösste Drama, weil die Bauerei sowieso noch andauert. (ls.)

          10.03.2026

          STÜSSIRAVE: 12 Stunden Benefiz-Rave am Samstag

          STÜSSIRAVE: 12 Stunden Benefiz-Rave im historischen Stüssihof-Kinosaal
          Samstag, 14. März 2026 | 14:00–02:00 Uhr | Stüssihof, Niederdorf

          Am Samstag, 14. März, findet im Niederdorf der STÜSSIRAVE statt: ein 12-stündiger Benefiz-Rave im alten Kinosaal des Stüssihof. Das Format versteht sich ausdrücklich nicht als "Party um der Party willen", sondern als kulturelle Aktion, um einen Ort sichtbar zu machen, dessen Zukunft zunehmend unsicher erscheint.

          Der Stüssihof ist die Heimat von Edi’s Weinstube und dem angeschlossenen Museum of Porn in Art (MoPiA) – einer Bar- und Kunsteinrichtung, die für unzensierte erotische Kunst, historische Filmposter und bewusst niedrigschwellige Preise bekannt ist. Der Kinobetrieb wird heute für Arthouse-Formate und Vermietungen genutzt; die Weinstube gilt vielen als unverwechselbares Stück Zürcher Nacht- und Stadtkultur.  

          Musikalisch wird der Tag von lokalen Zürcher DJs aus der House- und Techno-Szene getragen. Allen voran konnten die Organisator:innen den DJ und Produzenten and Hazel für das Projekt gewinnen. Er ist Resident des Terrazzza Festivals und legt regelmässig in Zürcher Clubs auf. Auch alle weiteren DJs dieses Tages sind feste Bestandteile des Zürcher Nachtlebens und bekannt aus Clubs wie Hive, Supermarket, Friedas Büxe sowie aus diversen Bars.

          Auslöser: öffentliche Debatte um drohende Schliessung

          Im September 2025 wurde die drohende Schliessung von Edi’s Weinstube und der damit verbundenen Situation rund um den Stüssihof breit thematisiert, so auch im Altstadt-Kurier. In diesem Zusammenhang äusserten die Betreiberinnen – darunter Zoë Stähli – ihre Sorge, dass das Niederdorf zunehmend zu einem touristisch geglätteten Erlebnisraum werde: „Alles gleicht hier immer mehr Disneyland“, wird Stähli zitiert. 

          Diese Berichterstattung war für die Initiatorinnen und Initiatoren der konkrete Anlass, ein sichtbares Zeichen gegen das Sterben des alten, authentischen Nachtlebens und gegen die fortschreitende Gentrifizierung zu setzen – nicht als nostalgische Rückschau, sondern als zeitgenössischer Impuls: Ein Ort, der über Jahrzehnte für Reibung, Freiheit und Eigenwilligkeit stand, soll wieder als lebendiger Kulturraum erfahrbar werden.

          Benefizprinzip

          Der Eintritt ist frei; es wird eine freiwillige Kollekte geführt. Alle DJs spielen ohne Gage. Sämtliche Einnahmen aus Kollekte und Betrieb fliessen in den Erhalt von Edi’s Weinstube, dem Stüssihof und dem Museum of Porn in Art.

          Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen: Gerade auch kurze Besuche helfen – ein Glas, ein Tanz, ein Vorbeischauen. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, dass dieser Ort existiert – und dass er Unterstützung verdient.

          Eckdaten
          Anlass: STÜSSIRAVE – Benefiz-Rave
          Datum: Samstag, 14. März       
          Zeit: 14:00–02:00 Uhr
          Ort: Stüssihof, Niederdorf, Zürich (Kinosaal)
          Eintritt: frei
          Prinzip: freie Kollekte, alle DJs ohne Gage
          Zweck: Erhalt von Edi’s Weinstube / Stüssihof / Museum of Porn in Art (MoPiA)

          Organisation
          Karla Zinreich, David Gayle, Conny Schwark

            05.03.2026

            Sorge um Spielplatz

            Altstadt Kurier

            Die Plakate irritieren: «Auf der Trittliwiese wurde eine erhöhte Belastung mit Blei festgestellt». Eine akute Gefährdung bestehe derzeit aber nicht. Doch der Reihe nach.

            Es tönte alles so schön. Die Trittli- und die Winkelwiese sollen verbunden und für die Quartierbevölkerung zugänglich gemacht werden. Die Pläne wurden im Oktober 2025 in der Aula des Schulhauses Hirschengraben präsentiert und von den gut 70 Anwesenden wohlwollend aufgenommen. Doch nun irritieren an den Eingängen zur Trittliwiese angebrachte Plakate. «Bei Boden untersuchungen wurde auf der Trittliwiese eine erhöhte Belastung mit Blei festgestellt», heisst es darauf. Plus eine Art Beschwichtigung: «Aus Vorsorge bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten: Kleinkinder sollten beim Spielen be aufsichtigt werden, damit sie keine Erde ver schlucken» Und weiter: «Kleinkinder dürfen nicht regelmässig auf offenen Bodenflächen ohne Graswuchs spielen».

            So harmlos scheint das Ganze also doch nicht zu sein. Man erinnert sich an die Josefwiese im Kreis 5, als der Boden wegen dem Gift aus der nahen Kehrichtverbrennungsanlage zeitweise gesperrt wurde. Auf Anfrage bestätigt Grün Stadt Zürich, man habe «im Rahmen der sich verändernden Nutzung der Trittliwiese bei Bodenuntersuchungen im Oberboden erhöhte Bleige halte festgestellt». Die Bleibelastung (390 mg/kg) überschreite auf mehreren Teilflächen den Prüfwert der Verordnung über Belastungen des Bodens (300 mg/kg). «Dieser gilt gestützt auf das Umweltschutzgesetz als Sanierungswert für öffentliche Grünflächen, auf denen regel mässig Kleinkinder spielen».

            Mit anderen Worten, eine Sanierung ist unumgänglich. «Weitere Schritte werden aktuell in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Fachstellen und Bodenfachexperten geprüft», berichtet die Stadt. An der geplanten Dialog-Veranstaltung werde zum aktuellen Stand informiert. Diese ist auf Samstag, 14. März, von 9 bis 12 Uhr angesetzt. Ort: Freie Schule Zürich an der Waldmannstrasse 9 (Aula im 1. Stock). Also grad in der Nähe zum Wiesen-Eingang von der Rämistrasse her. «Schon in früheren Jahrzehnten entstanden» Doch warum überhaupt hat es Blei im Boden? Nochmals Grün Stadt Zürich: «Die Herkunft der Belastung ist unklar, sie ist aber mit grosser Wahrscheinlichkeit schon in früheren Jahrzehnten entstanden». Sprich: Es war schon lange Gift im Boden und niemand merkte etwas. Für die Stadt ist aber eins klar: «Eine akute Gefährdung besteht derzeit nicht, sofern Kleinkinder nicht regelmässig belastete Erde verschlucken». Es brauche daher keine Absperrung, die Massnahmen bis zur Sanierung seien vorsorglich, «um den Schutz der Kinder weiter hin auf hohem Niveau sicherzustellen. Die Nutzung als Spielwiese ist mit diesen vorsorglichen Massnahmen (Beaufsichtigung) weiterhin möglich, da der bestehende Graswuchs das Risiko reduziert. Der Sandhaufen ist nicht davon betroffen».

            Vom Elternverein Altstadt, der die Wiese regel mässig nutzt, heisst es, man könne ein mögliches gesundheitliches Risiko noch nicht ab schätzen. Der Elternverein sei mit der Stadt in Kontakt und werde dies anlässlich der Dialog veranstaltung vom 14. März zur Trittliwiese diskutieren. (ls.)

              05.03.2026

              Am 29. März ist das Frühlingsfest

              Altstadt Kurier

              Von Elmar Melliger

              Das Frühlingsfest im windgeschützten Hof des Schulhauses Hirschengraben hat sich seit vielen Jahren etabliert als Quartierfest und findet dieses Jahr am Sonntag, 29. März, statt. Diesmal mit Beginn eine Stunde später, um 12 Uhr, dauert es bis 17 Uhr.

              Es gibt wie immer ein mediterranes Buffet, diverse Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Der Chor der Primarklassen singt den Frühling ein und die Kultband «Wüstenfisch» sorgt für coolen Sound. Das Fest wird getragen durch den Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat und unterstützt durch Altstadt-Kurier, Altstadt-Haus und Schulhaus Hirschengraben.

              Nun suchen wir Personen, die bereit sind, zwei Stunden mitzuhelfen: Beim Auf- und beim Abbau, am Food- oder Getränke stand, beim Geschirrwaschen (mit Maschine), ausserdem für die Aufsicht in der Turnhalle, wo die Kinder sich an den Turngeräten vergnügen können. Wer mithelfen mag, melde sich doch bitte unter elmar.melliger@bluewin.ch oder Telefon 044 262 21 74. Zudem sind wir dankbar für Salate und Kuchen. Wer einen Salat bringen kann, möge sich bitte melden bei Nena Tränkle, (nevi@gmx.ch, Tel. 078 708 08 92), wer einen Kuchen beisteuern mag, melde sich bitte bei Catherine Rukkers (catherine.rukkers@gmail.com, Tel. 079 566 95 94). Herzlichen Dank!  

                Februar 2026

                18.02.2026

                Nächtliche Kanalreinigungen

                Auch das noch. Neben dem Baulärm bahnt sich weitere Unruhestiftung an. Gemäss einem Schreiben an alle Haushaltungen «in der Umgebung Niederdorf, Oberdorf, Schipfe, Predigerplatz und Neumarkt kommt es in den Nächten vom Montag, 23. Februar bis Freitag, 10. April zu Reinigungen der Schlammsammler und der Kanalisation.  Die Arbeiten erfolgen nachts, zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Immerhin, mit der Bauerei wird jeweils erst um 7 begonnen. (ak.)

                  18.02.2026

                  Das Frühlingsfest findet wieder statt

                  Altstadt Kurier

                  Elmar Melliger

                  Auch 2026 soll das Frühlingsfest wieder stattfinden. Entsprechende Vorbereitungen laufen, unter dem Patronat des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat und unterstützt vom Altstadt-Kurier, dem Altstadthaus und dem Schulhaus Hirschengraben.

                  Das beliebte Quartierfest mit kulinarischem Angebot, Musik und einem Kinderprogramm hat für viele einen festen Platz im Kalender. Nun suchen wir Personen, die bereit sind, zwei Stunden mitzuhelfen: Beim Auf- und beim Abbau, am Food- oder Getränkestand, beim Geschirrwaschen (mit Maschine), ausserdem für die Aufsicht in der Turnhalle, wo die Kinder sich an Turngeräten vergnügen können. Wer mithelfen mag, melde sich doch bitte unter elmar.melliger@bluewin.ch oder Telefon 044 262 21 74. Danke! Es gibt ein mediterranes Buffet. Zudem sind wir dankbar für Salate und Kuchen. Wer einen Salat bringen kann, möge sich bitte melden bei Nena Tränkle, (nevi@gmx.ch, Telefon 078 708 08 92), wer einen Kuchen beisteuern mag, melde sich bitte bei Catherine Rukkers (catherine.rukkers@gmail.com, Telefon 079 566 95 94), besten Dank!

                  Das Fest ist am Sonntag, 29. März, von 12 bis 17 Uhr beim Schulhaus Hirschengraben. Dieses Jahr sorgt die Kultband «Wüstenfisch» für musikalische Unterhaltung.

                   

                    11.02.2026

                    Urania-Post geht zu - nur magere Alternative


                    Einst beherbergte das Gebiet rund um die Altstadt  und die Bahnhofstrasse einige Poststellen von fast  schon nationaler Ausstrahlung. Von der eindrücklichen Fraumünsterpost schwärmten über 150  Pöstlerinnen und Pöstlern aus, um täglich zweimal  die Post zu verteilen. 1997, also vor 30 Jahren,  machte dann der grösste Postraub in der Geschichte der Schweiz Schlagzeilen. 53 Millionen Franken wurden erbeutet, mehr als der legendäre  englische Posträuber Ronald «Ronnie» Biggs  1963. Dabei standen in Zürich 70 Millionen parat, doch der als Lieferwagen der Telecom getarnte Lieferwagen war zu klein. Vergangene Zeiten!

                    Jetzt hat die Post mitgeteilt, dass die Urania-Post, 2016 als kleinerer Filialersatz der Fraumünsterpost eröffnet, zu geht. Letztmals geöffnet ist die Poststelle am Freitag, 20. Februar. Die neue Filiale im Orell Füssli Kramhof steht den  Kundinnen und Kunden ab Montag, 23. Februar zur Verfügung. Das Angebot umfasst laut Post die täglichen Postgeschäfte rund um die Aufgabe und  Abholung von Briefen und Paketen sowie den  Zahlungsverkehr. Unter der Woche ist der Schalter von 9 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag bis 18 Uhr.

                    Den Standortwechsel nimmt Felix Stocker, Präsident des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat mit gemischten Gefühlen auf. «Der  Quartierverein wurde leider nicht einbezogen,  sondern vor vollendete  Tatsachen gestellt. Im Herbst 2024 fand ein erstes Treffen mit der Post  statt. Danach wurde uns Gelegenheit gegeben, Stellung zu nehmen». Obwohl sich sowohl der Quartierverein als auch die City-Vereinigung negativ zum Vorhaben geäussert hätten, habe die Post die Schliessung durchgezogen, so Stocker. Man verstehe den Standortwechsel nicht. «Die Filiale war gut frequentiert. Dass im Zentrum der  grössten Stadt des Landes eine Postfiliale besteht, gehört unseres Erachtens zur Grundversorgung für die Bevölkerung und die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt». Jetzt gebe es bald nur noch eine Zweigstelle in einem Buchladen ohne Geldeinzahlungsmöglichkeiten. Gemäss Nachfrage  des Altstadt-Kuriers wird der Schalter beim  Kundendienst umständlich erreichbar im dritten  Stock platziert. Für Stocker ist klar: «Es ist ein  Abbau des Service Public, der einmal mehr insbesondere ältere Menschen trifft, die einen längeren und beschwerlicheren Weg auf sich nehmen müssen».


                      Januar 2026

                      26.01.2026

                      Grossbrand zerstört Freimaurergebäude auf dem Lindenhof

                      Vom Nebenhaus aus fotografiert: so immens ist der Schaden. Bild: Lorenz Steinmann/Altstadt-Kurier

                      Eben war es noch Sujet im Fotowettbewerb des Altstadt-Kuriers, jetzt ist es einem Grossbrand zum Opfer gefallen. Das berühmte, historische Gebäude der Freimaurer-Loge auf dem Lindenhof. Immerhin gab es keine Verletzten. Gemäss einer Meldung von Schutz und Rettung Zürich dauert der Einsatz am frühen Montagmorgen weiter an. Der Brandalarm ging um kurz nach 1 Uhr ein. Das Gebäude stand bereits in Vollbrand und erforderte ein Grossaufgebot. Ein Übergreifen auf andere Gebäude habe «in letzter Minute» verhindert werden können, wie es in der Mitteilung heisst. 

                      Beim abgebrannten Gebäude handle es sich um das «Modestia cum Libertate», sagte ein Sprecher von Schutz und Rettung Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das gut 200-jährige Gebäude, das als Freimaurerzentrum dient, befindet sich auf der Südseite des Lindenhofs. 

                      Die Anwohnenden rundum konnten sich mehrheitlich selbst in Sicherheit bringen, einige wurden von der Polizei evakuiert. 

                      Mittlerweile sei der Brand unter Kontrolle, wie es in der Mitteilung von 5.46 Uhr heisst. Die Bekämpfung des Feuers sei aufwändig, da immer wieder kleinere Brandherde und Glutnester auftauchen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass die weiteren Lösch- sowie Aufräumarbeiten den ganzen Tag andauern werden. Das Obergeschoss des Gebäudes ist praktisch vollständig zerstört, der Schaden beträchtlich.

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                        25.01.2026

                        Umbau Kantorei geht bis zum 1. April 2026

                        Altstadt Kurier

                        Sie ist eine Institution, die Kantorei am Neumarkt. Der Raum, der eigentlich als Geschäft gedacht war, wird seit seiner Fertigstellung 1901 als Restaurant gebraucht. Jetzt ist die Kantorei geschlossen, und sie wird umgebaut. 

                        Was passiert da? Der Altstadt-Kurier hat nachgefragt. Bei Thomas Sos, dem Pächter des Restaurants – seit 28. Jahren. Vorher lebte und wirkte er zehn Jahre lang in den USA, bevor er laut einem Artikel in der «Bilanz» zurückkehrte – mit viel Enthusiasmus, Ideen und dem Vorsatz, der Limmatstadt eine schöne Portion amerikanische Gelassenheit zukommen zu lassen. Ihm gehören zudem das Hotel Arlette an der Stampfenbachstrasse, sowie das Restaurant Sento und die zwei Boutiquehotels Townhouse und Plattenhof.

                        Herr Sos, warum wird umgebaut?

                        «Nach vielen Jahren intensiven Betriebs werden die Kücheneinrichtungen erneuert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Wir investieren damit bewusst hinter den Kulissen, damit wir auch künftig mit derselben Sorgfalt und Qualität kochen können, die unsere Gäste von uns kennen».

                        Was ändert sich im Interieur?

                        «Das Restaurant wurde 2018 umfassend renoviert und hat seither seinen Charakter gefunden. Diese Atmosphäre möchten wir bewahren. Das Interieur bleibt deshalb grundsätzlich bestehen und wird nur behutsam aufgefrischt.»

                        Ändert sich auch etwas beim Gastroangebot?

                        «Unsere Küche und unsere Preisstruktur haben sich über Jahre bewährt. Daran halten wir fest. Die bekannten Klassiker bleiben fester Bestandteil der Karte. Unser Anspruch ist es, diese Gerichte weiterhin mit viel Handwerk, guten Produkten und zeitgemässer Präsentation auf den Tisch zu bringen – vertraut, aber aufmerksam weitergedacht.»

                        Bleibt das Personal dasselbe?

                        «Ja, und darüber freuen wir uns sehr. Alle Mitarbeitenden werden auch nach der Wiedereröffnung wieder Teil der Kantorei sein. Sie sind das Gesicht des Hauses und prägen den Umgang mit unseren Gästen seit Jahren. Dass wir diesen gemeinsamen Weg fortsetzen können, bedeutet uns viel.»

                        Wann ist die Wiedereröffnung?

                        «Sie ist auf den 1. April geplant. Und nein – das ist kein Aprilscherz. Die Kantorei kehrt an diesem Tag mit neuer technischer Basis, vertrauter Handschrift und frischer Energie zurück.» 

                        Lorenz Steinmann

                          21.01.2026

                          Mascotte geht bald wieder auf

                          Eine Aufnahme aus glanzvolleren Tagen in den 1980er Jahren. Nun hofft Freddy Burger, mit neuem Konzept an diese Zeiten anknüpfen zu können.

                          Es war der älteste Club von ganz Zürich. Das Mascotte im Corso-Haus am Bellevue. Doch im Juni 2025 gaben die Betreiber auf. Gemäss einem Artikel im «Tages-Anzeiger» habe sich das Ausgehverhalten der Jungen markant geändert. So werde weniger Alkohol konsumiert, was ja eigentlich kein Drama ist. Doch für Clubs schon, denn die Umsätze werden bekanntlich mit Drinks, Bier und Wein erzielt. Doch nun hat das Warten ein Ende. Gemäss Clubmanager und Eventlegende Freddy Burger wird das Lokal am 29. Januar wiedereröffnet. Als Bar und als Club. Der Kultort öffnet jeweils mittwochs bis samstags ab 18 Uhr und soll jeweils nahtlos in einen Club übergehen. Burger verwies dabei auf die lange Tradition dieses Musikschuppens. So seien hier zu Glanzzeiten Josephine Baker, Sammy Davis jr. oder Louis Armstrong aufgetreten. Burger mietet die Lokalität seit 56 Jahren von der Stadt Zürich. Von 1977 – anfangs mit Sänger Udo Jürgens zusammen, der eine Zeit lang über dem Club wohnte – bis 2004 betrieb Burger den Club. Dann übernahmen Jüngere. Nun soll wieder an glanzvolle Zeiten angeknüpft werden. Mit neuem Interieur und neuem Konzept. Anzunehmen ist, dass eher das ältere Publikum angesprochen werden soll. Jenes, das sich noch an bessere Zeiten des Mascotte erinnert. Eröffnet wurde das Mascotte übrigens am 13. Januar 1916. Also vor fast genau 110 Jahren und unter dem Namen «Palais Mascotte». Und genau so soll der Club künftig wieder heissen. (ls./ Bild: Baugeschichtiliches Archiv der Stadt Zürich)

                            01.01.2026

                            Kult-Mezze-House muss doch nicht schliessen

                            Auch keine schlechte Adresse, die Torgasse 5. Einzig die tolle Aussicht auf die Alpen wie auf der Gemüsebrücke fällt weg.

                            Der türkische Imbiss auf der Gemüsebrücke gilt für Einheimische wie auch für Touristen als eine der besten Adressen Zürichs für Falafel und Mezze. Vor allem die frische Gözleme wird als Geheimtipp gehandelt.

                            Wegen dem Neubau der Gemüsebrücke war die Schliessung für immer eigentlich fix. Doch nun heisst es von den Betreibern auf Anfrage des Altstadt-Kuriers, man habe ein neues Lokal gefunden. Und zwar an der Torgasse 5 in Sichtweite der Odeon-Bar. An der neuen Adresse hat es Platz für eine Innenbestuhlung, so kann man die Spezialitäten auch im Winter besser geniessen.

                            Gemäss Infos soll der neue Laden Ende Januar aufgehen. Am bisherigen Standort auf der Gemüsebrücke gab die Stadt dem Imbiss noch eine Gnadenfrist bis zum 5. Januar. Dann fahren die Bagger auf, der Ort wird für drei Jahre zur Grossbaustelle.

                            An der neuen Örtlichkeit an der Torgasse verkaufte übrigens früher Andy Jllien seine Schuhe, vorher war hier das Schuhhaus Brechtbühl ansässig. (ls)

                              Dezember 2025

                              20.12.2025

                              Die langjährige Organistin Margrit Fluor wird verabschiedet

                              Altstadt Kurier

                              Mit der Begrüssung des neuen Jahres verabschieden wir uns von unserer langjährigen Organistin Margrit Fluor. Die Jahreslosung 2026 («Siehe, ich mache alles neu.»Offb. 21,5k) önnte nicht passender sein für die frisch renovierte Kirche. Mit der Besinnung schaut Pfarrerin Cornelia Camichel aber auch zurück. Mit der Prättigauer«LEnglerkapellä» nimmt uns Margrit Fluor nämlich mit in ihre alte und zukünftige Heimat, zu den Wurzeln. «Muess i denn zumStädtele hinaus ...» wird zu hören sein, wie auch ein Abschiedsgruss der Kantorei St. Peter und des Vereins St. Peter.Mit dem zur Tradition gewordenen Bündner Neujahrsapéro stossen wir dankbar auf das Vergangene und auf das Kommende an. «Herzlich willkommä bin ünsch!»

                              Kirche St. Peter, Donnerstag,1. Januar 2026, 17 Uhr

                                14.12.2025

                                Neue Hotels

                                Altstadt Kurier

                                Wer durch die Altstadt schlendert, wird den Eindruck nicht los. Es hat immer mehr Touristinnen und Touristen in der City. Tatsächlich gab es noch nie so viele Übernachtungen in der Stadt wie aktuell, 4 Millionen und 6 Prozent mehr als 2023. Kein Wunder also, gibt es immer mehr Hotels im Kreis 1. Gemäss einem Baugesuch soll das ehemalige Kino Alba beim Central zu einem Hotel umgebaut werden. Gemäss «NZZ» plant Hotelier Eric Fassbind neben dem Hotel Swiss Chocolate by Fassbind ein Kapselhotel mit Zweierkabinen. Darin soll man sogar stehen können.

                                Nicht weit davon entfernt, an der Zähringerstrasse 24, ist ein weiteres Hotel geplant, wie ebenfalls einem Baugesuch zu entnehmen ist. Es ist das auffällige Haus mit dunkelroter Fassade, wo seit Langem das Asia-Restaurant Zhong Aua seine Speisen anbietet. Wie es dort weitergeht, ist noch nicht klar.

                                Schon aufgegangen ist das Mews House an der Tiefenhöhe 6 beim Paradeplatz. Hier machte die 1856 gegründete Schweizerische Kredit- anstalt ihre ersten Schritte. Jetzt hat ein nobles Restaurant eröffnet, es hat auch einige Hotelsuiten. Eine Nacht kostet ab 1600 Franken. (LS)

                                  14.12.2025

                                  Eine berührende Ausstellung über Dora Koster

                                  Altstadt Kurier

                                  Das Musée Visionnaire am Prediger- platz widmet sich bis Mai 2026 in einer Gruppenausstellung dem radikalen Verschmelzen von Leben und Kunst. Präsentiert werden Persönlichkeiten, die ihr Dasein kompromisslos als künstlerisches Gesamtkunstwerk ge- stalten – lokal, international, lebendig und verstorben. Dora Koster und Emil Manser: zwei Menschen, deren Schaffen sich nicht von ihrer Biografie trennen lässt.

                                  Koster – wild, ungezähmt, laut, zutiefst sozial, aber auch launisch – war eine streitbare Erscheinung des Niederdorfs, Performerin, Dichterin, Musikerin und Chronistin der Ränder. Ihre Werke und ihr Nachlass (Zentralbibliothek Zürich) bilden einen Kernpunkt der Ausstellung, ergänzt durch Lesungen und Führungen. Zur Erinnerung: 1980 trat Dora Koster mit ihrer aufsehenerregenden Autobiografie auf den Plan: «Nichts geht mehr – Stationen einer Frau aus dem Milieu». In der Folge veröffentlichte sie über 20 weitere Publikationen. Emil Manser war Luzerns philosophierender Sandwichmann – sein öffentliches Wirken wird dokumentarisch erlebbar gemacht. An der Vernissage zeigte sich einmal mehr, wie wichtig das Musée Visionnaire für Zürichs Kultur abseits der herkömmlichen Pfade und Finan-m zierungsschlüssel ist. (AK)

                                    November 2025

                                    23.11.2025

                                    Infos Bauarbeiten Rathausbrücke

                                    Am Dienstag, 25. November, um 18 Uhr informiert die Stadt über den Baustart des Ersatzneubaus der Rathausbrücke. Die Veranstaltung findet im Musiksaal (3. Stock) im Stadthaus statt. 

                                    Es informieren die Verantwortlichen und stellen sich den Fragen aus dem Publikum. Die Bauarbeiten dauern mehrere Jahre und bedeuten einen massiven Eingriff ins Altstadtleben. Immerhin ist nachher der Hochwasserschutz besser gewährleistet.

                                    Weitere Infos: www.stadt-zuerich.ch/rathausbruecke

                                      15.11.2025

                                      Freude herrscht - Pfosten kommen wieder

                                      Altstadt Kurier

                                      Es war das Quartiergespräch die letzten Monate. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Auf Anfrage bestätigt das Tiefbauamt, dass die Pfosten am Neumarkt, die der Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger und im Besonderen der Schulkinder gelten, wieder gesetzt werden. Dies nach den Pflästerungsarbeiten, die «voraussichtlich ab 2026 erfolgen». Wie die Stadt zu ihrem Entscheid gelangt ist, lässt sie offen. Womöglich spielten der Aufschrei der Bevölkerung, das Insistieren des Quartiervereins und der grosse Artikel im Altstadt Kurier schon eine gewisse Rolle. «Im übrigen Nieder- und Oberdorf fallen die Pfosten weg, aber am Neumarkt wegen der Situation mit Kindergarten und Anlieferung nicht. Diese Pfosten sind auch so im festgesetzten Projekt drin», so die Sprecherin der Stadt. Zumindest für den Neumarkt bedeuten die wiederkehrenden Pfosten eine grosse Beruhigung. (LS)

                                        15.11.2025

                                        Kafi statt Kiosk am Pfauen

                                        Altstadt Kurier

                                        Den Heimplatz, im Volksmund «Pfauen» genannt, will die Stadt Zürich ab 2027 neu gestalten. Die Autos sollen weniger, die Passanten und Velofahrer mehr Platz erhalten. Das Vorhaben ist höchst umstritten und es sind viele Rekurse hängig. Trotzdem plant die Stadt munter weiter. Und zwar soll der  Kiosk  gegenüber dem Schauspielhaus umgewandelt werden zu einem Café. Dazu wurde ein Baugesuch eingereicht, wie die Neue Zürcher Zeitung schrieb. Vorgesehen sind zwei Ausgabefenster für Getränke und Backwaren, im Inneren soll es etwa zehn Sitzplätze geben. Die künftigen Betreiber kennt man vom «Hegifret»-Kaffeefenster am Hegibachplatz. Kommt das Kafi, verschwindet ein weiterer Kiosk im Kreis 1. (AK)


                                          September 2025

                                          21.09.2025

                                          Rathausbrücke

                                          Altstadt Kurier

                                          Im November 2024 stimmten die Stadtzürcher Stimmberechtigten einem Kredit von 58,35 Millionen Franken für den Ersatzneubau der Rathausbrücke zu. Aufgrund der eingegangenen Offerten resultieren nun unerwartete Mehrkosten. Aus diesem Grund beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Zusatzkredit von 18,6 Millionen Franken, wie er am 27. August 2025 mitteilte. – Der Gesamtkredit für den Ersatzneubau der Rathausbrücke beläuft sich neu auf 76,95 Millionen Franken.

                                          AK

                                            21.09.2025

                                            Aula Hirschengraben

                                            Altstadt Kurier

                                            Das unter Denkmal stehende Schulhaus Hirschengraben wurde vor 130 Jahren erbaut als herrschaftlich anmutendes Bauwerk, mit dem Zürich vor der Eingemeindung von 1893 nochmals etwas Stattliches erbauen wollte. Über dem Eingang schreckt eine Fratze böse Geister ab, sie musste zu Beginn für einige Zeit abgedeckt werden, weil sie Empörung hervorrief. Das Mädchenschulhaus, ein Palast in bester Lage, weist bereits in der Eingangshalle eine bemerkenswerte Ausstattung auf, ebenso im Pausenraum, der Märchenhalle, in der etliche Märchen wie Hänsel und Gretel oder Dornröschen figürlich dargestellt sind, teils geschaffen von namhaften Künstlern wie August Bösch. 

                                            Die Aula im Dachgeschoss wurde 1894/95 prächtig ausgestattet. Oben sind die Früchte der Erde dargestellt, ebenso die Tiere der Erde wie Schnecke, Frosch, Löwe etc. Dazu kommen Fabelwesen, Drachen, aber auch Götter wie Jupiter. Schliesslich gibt es aus Holz geschnitzte Figurenpaare, längsseitig je vier. Sie sind jeweils aus demselben Holzmodel von Handwerkern geschnitzt worden und zeigen verschiedene Volkstypen (wie arabisch, chinesisch, germanisch, je Mann und Frau). Dazu kommen beidseitig je vier Mädchenköpfe, welche das Gewölbe tragen.

                                            Nun löst die Pracht der Aula bei Besuchenden in der Regel Erstaunen und Bewunderung aus – und auch eine leichte Irritation. Das würde man heute nicht mehr so machen, diente damals jedoch als Anschauung für den Unterricht. Namentlich die Darstellung des Paares aus der Subsahara löste kürzlich Diskussionen aus, weshalb der Stadtrat ein Gutachten in Auftrag gab, dessen Ergebnisse am 29. August präsentiert wurden. 

                                            Kurz zusammengefasst kommt das über 300-seitige Gutachten zum Schluss, dass die Darstellungen weder diskriminierend noch rassistisch seien. 

                                            Dass sie jedoch kontextualisiert werden sollen und im Unterricht pädagogisch bearbeitet. – Der Stadtrat folgt diesen Empfehlungen.

                                            Elmar Melliger

                                              August 2025

                                              21.08.2025

                                              Vermietungen Ligi

                                              Altstadt Kurier

                                              Aus der Antwort des Stadtrats vom 7. Mai 2025 auf eine Schriftliche Anfrage im Gemeinderat geht Folgendes hervor: Die Vermietungsverordnung und das Mietreglement betreffen die freitragenden, zur Kostenmiete vermieteten städtischen Wohnungen (nicht jedoch subventionierte Wohnungen) und sind seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. 

                                              Für Mietverhältnisse mit Beginn vor diesem Datum (6300 Wohnungen) galt eine fünfjährige Übergangsfrist; am 1. Januar 2024 wurden die Vermietungsverordnung und das Mietreglement auch für diese Mietverhältnisse in Kraft gesetzt. (Für Mietverhältnisse ab dem 1. Januar 2019 (2950 Wohnungen) galten die neuen Bestimmungen per sofort).

                                              Seither gelten Belegungsvorschriften (Anzahl ganzer Zimmer minus eins ergibt die Mindestpersonenzahl für eine Wohnung) und Vorschriften bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse (das Haushaltseinkommen von höchstens 70 000 Franken darf die Anfangsmiete nur um das Vier­fache, während der Mietdauer nur um das Sechsfache übersteigen, wobei insgesamt 15 Prozent der Mietverhältnisse diese Höchstwerte übersteigen dürfen).

                                              Die Einhaltung der 15-Prozent-Grenze wird in den Jahren 2025 bis 2027 aufgrund von Steuerdaten anonymisiert erhoben. Erst wenn diese Grenze im Durchschnitt der drei Jahre verletzt ist, werden individuelle Daten erhoben. – Betreffend Unterbelegung geht Liegenschaften Stadt Zürich davon aus, dass von 6758 ausgewerteten Wohnungen per Ende Feb­ruar 2025 insgesamt 1104 (16 Prozent) eine Unterbelegung aufwiesen.

                                              In den vergangenen fünf Jahren wurden 360 Wohnungstausche vollzogen. Dies bei 890 eingegangenen Tauschgesuchen, wobei diese aus unterschiedlichen Gründen gestellt und teils zurückgezogen worden sind.


                                              Elmar Melliger

                                                Juni 2025

                                                30.06.2025

                                                Das sind die Gemeinderatskandidat:innen der SP 1+2

                                                Sozialdemokratische Partei

                                                Die SP 1+2 hat ihre Gemeinderatskandidat:innen der SP 1+2 nominiert. Folgende Personen Kandidieren für den Gemeinderat im Wahlkreis 1+2:

                                                1. Ruedi Schneider (bisher)
                                                2. Lara Can (bisher)
                                                3. Cordelia Forde
                                                4. Dominik Haupt
                                                5. Rebekka Schönenberger
                                                6. Felix Stocker
                                                7. Maryna Melnychuk
                                                8. Benjamin Frey
                                                9. Cejana Di Guimarães
                                                10. Heinz Looser
                                                11. Nadine Achermann
                                                12. Nicolà Eisler

                                                April 2022

                                                28.04.2022

                                                Wenn sich Bauprojekte stauen

                                                Stiftung PWG

                                                Auf das zweite Jahr im Zeichen des Virus waren wir – wohl oder übel – schon besser vorbereitet. Der Shutdown wirkte sich wirtschaftlich vor allem auf unser Gewerbe aus. Eine Kommission prüfte Gesuche um Mietzinsreduktionen, an denen sich neu auch die Stadt Zürich beteiligte. Es starteten besonders viele Bauprojekte: neben den ohnehin geplanten auch jene, die im ersten Corona-Jahr verschoben werden mussten. Ausserdem einigten wir uns auf eine strategische Erneuerungsplanung hinsichtlich der 2000-Watt-Ziele. Mit 7 Erwerbsgeschäften – darunter das bislang grösste – wuchs das Portfolio auf 166 Liegenschaften an.

                                                Geschäftsbericht 2021

                                                April 2021

                                                23.04.2021

                                                Das wichtigste Anhängsel

                                                Stiftung PWG
                                                Im Shutdown spielte der Balkon auch für diese Mieterin seine Vorzüge aus. Foto Ralph Hut

                                                Als wir angehalten waren, zu Hause zu bleiben, zeigte sich die Bedeutung des Wohnraums, speziell eines Balkons. Daher nimmt der Geschäftsbericht 2020 dieses wichtigste «Anhängsel» in den Fokus. Weitere Schlüsselthemen: Wir reagierten umgehend auf den Shutdown im Frühling 2020. Insgesamt 634’000 Franken Miete erliessen wir dem Gewerbe, das aufgrund der Covid-19-Verordnung schliessen musste. Zahlreiche Bauvorhaben gerieten in Verzug oder konnten nicht starten. Die Neubauten an der Witikonerstrasse und an der Rautihalde wurden trotzdem fertig – und damit 71 Wohnungen. Und: Auch im kompetitiven Immobilienmarkt hat die Stiftung PWG vier Häuser mit insgesamt 21 Wohnungen kaufen können.

                                                Geschäftsbericht 2020

                                                Januar 2021

                                                21.01.2021

                                                Reperaturaufträge weiterhin möglich

                                                Schulthess AG

                                                Unsere Reparatur-Werkstatt ist von Montag bis Freitag, 10-17 Uhr geöffnet !

                                                Unser Schuhgeschäft bleibt in Zusammenhang mit Covid-19, bis Ende Februar geschlossen.

                                                Für telefonische Bestellungen od. Auskünfte erreichen Sie uns  unter 044 211 41 60 wie folgt:
                                                Montag bis Freitag, 10-17 Uhr
                                                Oder auch jederzeit per Mail: schulthess.schuhe@bluewin.ch

                                                April 2020

                                                23.04.2020

                                                Verdichtung? Ja, aber

                                                Stiftung PWG
                                                Wir konnten im Seefeld an der Fröhlichstrasse 20 dieses Wohnhaus erwerben.

                                                Mit mehreren Bauvorhaben haben letztes Jahr wir das Portfolio planmässig erneuert und, wo möglich, zusätzlichen Wohnraum geschaffen. Der Geschäftsbericht  2019 fokussiert denn auch auf die bauliche Verdichtung. Sie ist ein typisches Ja-schon-aber-Thema: Im Grunde sind wir alle dafür, solange sich für uns nichts ändert. Der Erwerb von Liegenschaften blieb bei steigenden Preisen schwierig. Total hat die Stiftung PWG für 43 Millionen Franken 6 Liegenschaften erworben. Einigen Aufwand erforderte die Umstellung der Rechnungslegung auf HRM2 als Folge der Revision des Gemeindegesetzes.

                                                Geschäftsbericht 2019