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August 2026

DATUM
BEITRAG
07.08.2026

Stadt Zürich zieht 115-jährigem Kult-Restaurant den Stecker

Bald ist ausgewirtet an der Torgasse. Künftig wird es hier keine Beiz mehr geben. Bild: Lorenz Steinmann

Lorenz Steinmann

Gemäss einem Baugesuch will die Stadt Zürich das legendäre Restaurant Weisse Rose im Oberdorf schliessen. Nach einer Gesamtsanierung des Hauses soll es im Erdgeschoss Gewerberäume, aber kein Restaurant mehr geben. Das Nachsehen haben zwei junge Beizer und das Quartier.

Die "Weisse Rose" an der Torgasse 9 im Oberdorf gilt als "kleinstes Wein- und Bierbeizli Zürichs". Beliebt ist das Lokal aktuell bei Zürichs hipper Jugend. Seit 2022 führen mit Vasco Gamboni und Manuel Reis zwei junge Gastronomen das 115 Jahre alte Restaurant als "Weisse Rose – welsch seit 2022". Angeboten werden etwa "Saucisson Vaudois" und eine Hülle von Chasselas-Weissweinen aus der Waadt. Die Bier- und die Cocktailkarte zeugt von viel Kreativität. Nichts mit Heineken und Sex-on-the-Beach. Es ist ein willkommener Farbtupfer in Zürichs Gastrowelt.

Doch die Gaststätte, die auf eine 115-jährige Geschichte zurückblicken darf, ist keine Goldgrube. Denn sie bietet drinnen lediglich 28 Plätze und im Sommer draussen zusätzliche 24 Sitzgelegenheiten.

1951 hat die Stadt Zürich das Haus laut einem Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung erworben, das im ersten Steuerverzeichnis von 1357 schon aufgeführt ist. Die Stadt liess das Beizli nach dem Kauf weiterführen und verpachtete es unter anderem Zäzilia Frei und Heidi Hägeli. Ab 1993 wirtete 24 Jahre lang Jan Aerts in der "Weissen Rose", unterstützt von seinem Lebenspartner Juan Cardozo. Dann folgte 2017 Stefan Wieser (vormals "Stefs Freieck") – dem wohl die Corona-Krise einen ungewollt frühen Abgang bescherten. Den aktuellen Geranten mit "Weisse Rose – welsch seit 2022" ist nun aus anderem Grund kein längeres Gastspiel garantiert.

Stadtrat muss noch entscheiden

Laut einem Mitte Juli publizierten Baugesuch hat die Stadt Zürich im Sinn, das Restaurant aufzulösen. "Umnutzung im EG von Gastronomie zu Gewerbe", heisst dazu in trockenem Amtsdeutsch. Auf Anfrage vom Altstadt-Kurier gibt sich die Stadt bedeckt. "Der Stadtrat hat den Kredit für die Instandsetzung noch nicht genehmigt. Sobald der Entscheid vorliegt, informieren wir die Öffentlichkeit via Medienmitteilung", so die Antwort der zuständigen Medienstelle von Liegenschaften Stadt Zürich. 

So bleiben auch weitere Fragen unbeantwortet. Etwa, was "Zusammenlegung der Wohnungen zu einer Wohneinheit" bedeutet, wann mit der Sanierung begonnen wird und was das Ganze kosten soll. 

Die Dienstabteilung Liegenschaften Stadt Zürich gehört zum Finanzdepartement der Stadt Zürich unter Stadtrat Daniel Leupi (Grüne). Eben machte das Departement Schlagzeilen, weil es faktisch das Ende des Pachtvertrags der Stadt mit der "Pumpstation" von Gastrounternehmer Michel Péclard bestätigte.

Aus der Zeit gefallen

Vasco Gamboni von der "Weissen Rose" bedauert das voraussehbare Ende. Er sagt aber auch, dass die Stadt schon 2022 lediglich einen befristeten Mietvertrag abschliessen wollte. Es sei klar gewesen, dass der kleine Gastraum mit kompliziertem Zugang zu den WC-Anlagen den heutigen baulichen Anforderungen nicht mehr entsprechen würde nach einem Umbau – oder nur verbunden mit grossem finanziellem Engagement. Womit wir wieder bei der kleinen Anzahl von Plätzen für die Restaurantgäste wären. Hinzu kommt die neue Regel der Stadt zum Tragen, dass man einen Pachtvertrag nicht mehr auf ewig auf sicher hat. Wer will da schon investieren als Privater, wenn man die Pacht nach zehn Jahren wieder verliert?

Eine weitere Frage ist, wie es nun weitergeht. Erfahrungsgemäss dauert es in der Stadt Zürich mindestens ein Jahr, bis nach einem Baugesuch mit der Bauerei begonnen wird. In besagtem Fall könnte es noch länger dauern, weil Proteste gegen die Schliessung dieses Traditionsbetriebs wohl wie das Amen in der Kirche folgen werden.

Für Vasco Gamboni ist die Situation darum schwierig, weil die Stadt ihm immer wieder kommunizierte, dass es bald zu Ende sei mit dem Vertrag. Die jetzige Gnadenfrist ist darum Fluch und Segen zugleich. Nochmals weitermachen oder nicht, das ist nun die Frage. Für die Gäste wäre natürlich jeder weitere offene Tag ein Gewinn.

Das Wirteduo hat übrigens vorgesorgt. Seit März 2025 betreiben Vasco Gamboni und Manuel Reis auch das "Fischstübli" in Erlenbach.


    Juli 2026

    26.07.2026

    Bring- und Holtag findet statt - an Ersatzstandort

    Der traditionsreiche Bring- und Holtag in der Altstadt findet auch heuer statt. Dies, obwohl der angestammte Ort, die Gemüsebrücke, wegen Baustelle nicht benützbar ist.

    Gefunden wurde mit dem Hechtplatz ein valabler Standort, wenn auch etwas weiter in Richtung See liegend. 

    Am Samstag, 19. September, zwischen 9 und 14 Uhr können alle Interessierten nicht mehr gebrauchte Dinge abgeben und allenfalls etwas mitnehmen, das ihnen gefällt. 

    Die Altstadt-Entrümpelung findet seit 1992 alljährlich statt, organisiert vom Altstadt-Kurier, durchgeführt mit Entsorgung+Recycling Zürich (ERZ) und unterstützt durch die Quartiervereine. 

    Reparieren statt Wegwerfen, lautet die Losung. Das Entrümpeln im Sinn von Entsorgen von Abfall gehört nicht mehr dazu. Wer bezüglich Brauchbarkeit oder Reparierbarkeit unsicher ist, kann das entsprechende Objekt vorbeibringen, die Fachleute von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) werden es sich gern anschauen. 

    Was hoffentlich auch bleibt, ist das von vielen Durchführungen Gewohnte: das Soziale, die Begegnungen, das Happening. (ls.)

      16.07.2026

      Zürcher Stadtrat an Bord: Jetzt wird nach Strassburg gerudert

      Eine Bootsfahrt, die ist lustig. Das eben in Betrieb genommene Langboot heisst Turicum. Bild: Pia Meier

      Pia Meier

      Das neuste Langschiff des Limmat-Clubs Zürich heisst "Turicum". Im August bestreitet der Zürcher Stadtrat mit dem Boot die nur alle zehn Jahre stattfindende Hirsebreifahrt nach Strassburg. Dann heisst es: Politik gegen Ruder tauschen und ab Richtung Elsass.

      Die Taufe eines Schiffes folgt beim Limmat-Club Zürich einem ganz speziellen Ritual. So durfte Neptun bei der Zeremonie am vergangenen Samstag nicht fehlen. Er ist gemäss der römischen Mythologie der mächtige Gott des Meeres, der fliessenden Gewässer und der Stürme. Gekennzeichnet durch seinen Dreizack, gilt er auch als Schutzpatron der Fischer und Seeleute. Er kam mit dem Schiff zur Taufe des neuen Langschiffs beim Sitz des Limmat-Clubs an der Schipfe 10 mitten im Kreis 1 an. Der Gott mit dem Dreizack drückte sich deutlich aus: "Ich entscheide, ob dieses Langschiff sinkt oder nicht."

      Auch Taufpate André Graf, Chef Kommissariat Wasserschutzpolizei, traf mit dem Schiff ein. "Es ist für mich eine grosse Ehre, Pate zu sein", hielt er fest. Es war kein Zufall, dass er Taufpate wurde, wie Nik Dürst, Präsident des Limmat-Clubs, in seiner Rede erklärte. "Der Limmat-Club ist 1869 gegründet worden. Er gilt als Vorläufer der heutigen Wasserschutzpolizei, weil die Mitglieder wasserfahr- und schwimmkundig waren und bei Notfällen wie Hochwasser Hilfe leisteten, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren", so Dürst. 

      Graf taufte das Langschiff auf den Namen "Turicum". Dazu zerschlug er eine Flasche Schaumwein am Schiff. Umrahmt wurde der feierliche Akt von Fanfaren der Stadtmusik Zürich. Anschliessend gingen Neptun und Graf mit auf die Jungfernfahrt.

      Der Limmat-Club Zürich besitzt Weidlinge und Langschiffe. Bei diesen handelt es sich um Flachboote für fliessende Gewässer, also primär für die Limmat. Das neue Langschiff ist 15 Meter lang und 2,4 Meter breit. Es ist grösstenteils aus Fichten- und aus etwas Eichenholz gebaut. Es wiegt zirka 1200 Kilogramm. Die Bauzeit betrug zirka 250 Stunden. Es wurde von Ehrenmitgliedern vom Limmat-Club von Hand bemalt. 30 Personen finden auf ihm Platz.

      Angetrieben werden kann das Schiff mit einem 50-PS-Motor. Oder mit Muskelkraft: Zwei Steuerleute im Heck und vier Stehruderleute im Bugbereich oder zwei Steuerleute und eine 6er- oder 8er-Schlagruder-Mannschaft. Ausgerüstet ist es zudem mit einer Böllerkanone für Salutschüsse bei Ankünften und bei heiklen Brücken. Die Kosten ohne Fahrgeschirr inklusive Transportlieferung betrugen zirka 44'000 Franken. "Grund für die Neuanschaffung war, dass das alte Langschiff in die Jahre gekommen war und ersetzt werden musste", erläuterte Dürst.

      Der Gesamtstadtrat fährt mit

      Auf dem neuen Langschiff wird der Hirsebrei anlässlich der Hirsebreifahrt vom 19. bis 23. August von Zürich nach Strassburg transportiert. Am 19. August ist auch der Gesamtstadtrat mit dabei, auf der ersten Schiffsetappe von Zürich nach Wettingen. Und zwar vollzählig: Stadtpräsident Raphael Golta (SP), Daniel Leupi (Grüne), Karin Rykart (Grüne), Andreas Hauri (GLP), Simone Brander (SP), Tobias Langenegger (SP), Michael Baumer (FDP), Balthasar Glättli (Grüne) und Céline Widmer (SP). Vervollständigt wird die hochkarätige Delegation von Stadtschreiber Thomas Bolleter sowie vom Rechtskonsulenten Andrea Töndury.

      Am 20. August fährt dann aber von Laufenburg nach Rheinfelden niemand vom Stadtrat mit auf der "Turicum". An diesem Tag ist ausserordentliche Stadtratssitzung in Zürich. Am Galaabend vom 23. August in Strassburg sind dafür immerhin Golta mit seiner Gattin Catherine Heuberger, Leupi, Baumer sowie Widmer dabei. 

      Die historische Fahrt geht auf das Jahr 1456 zurück. Damals reisten Zürcher Schützen und Limmat-Schiffer nach Strassburg. Mit einer Bootsfahrt über Limmat, Aare und Rhein wollten sie beweisen, dass die Zürcher im Ernstfall innerhalb von 24 Stunden zur Verteidigung der verbündeten Stadt eintreffen konnten. Als Beweis für die Schnelligkeit brachten sie einen Topf Hirsebrei mit, der bei der Ankunft in Strassburg noch warm war.

      Eine erste grosse Fernfahrt der Neuzeit führte den Limmat-Club Zürich 1893 nach Strassburg. Daraus resultierte nach dem Zweiten Weltkrieg die Hirsebreifahrt in ihrer heutigen Form. Sie wird alle zehn Jahre durchgeführt.

        11.07.2026

        Wird morgen mit Gregor Kobel ein "Hirschengräbler" weltberühmt?

        Ganz rechts: Klein Gregor. Bild: ZVG.

        Torhüter können enge Spiele entscheiden. Vor allem, wenn so genannt Kleine gegen Grosse gewinnen. Wenn konkret die Schweiz gegen den amtierenden Weltmeister, Argentinien, gewinnt in der Nacht auf morgen Sonntag.

        Gesetzt der Fall und Gregor Kobel hält alles Notwendige, auch die Schüsse von Überflieger Lionel Messi, dann rückt der im Seefeld aufgewachsene Goalie in den Fokus der Sportwelt.

        Man wird sich fragen, von wo dieser 1,96-Meter-Koloss all seine Fähigkeiten hat? Da spielt das Schulhaus Hirschengraben im Kreis 1 auch eine kleine Rolle.

        Der ehemalige Hirschengraben-Schüler Duncan Guggenbühl erinnert sich. "Gregor ging mit meinem Bruder Bruce in die Klasse. Er stand schon auf dem Pausenplatz immer im Tor, dribbelte alle aus und machte Kiste um Kiste, so genannte Goalie-Goals". Er posaunte oft heraus: "Euch mache ich alle fertig, ich zeig's Euch allen. Ich werde Fussballprofi". Duncan sagt augenzwinkernd, dass Kobel jetzt nicht gerade der allersympathischste Schüler war, aber "er war schon damals der beste Fussballspieler. Darum: Credits an ihn". 

        Falls die Schweiz gewinnt, dann muss die Turnhalle des Hirschengraben-Schulhauses einen Ehrennamen bekommen: Gregor-Kobel-Halle.

        Hopp Schwiiiz!

        Lorenz Steinmann

          06.07.2026

          Details zum Neumarktfest 2026

          Kurz: Das Neumarktfest findet statt. Das war ja alles andere als sicher, nachdem das Altstadthaus wegen finanzieller/personeller Ressourcenknappheit das Fest zumindest in diesem Jahr nicht organisieren kann.

          Das Fest mit vierzigjähriger Tradition einfach fallen zu lassen, das fanden viele Quartierbewohnerinnen und -bewohner schade. Und weil dies das Quartierfest ist, sah sich der Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat veranlasst, aktiv zu werden. (Er hat übrigens schon immer ein allfälliges Defizit übernommen.)

          Im Juni hat sich nun ein kleines OK gebildet und sich an die Arbeit gemacht. Und weil es seit jeher ein Fest vom Quartier und fürs Quartier ist, finden sich auch Leute, die gewillt sind, ehrenamtlich mitzuwirken.

          Sodass das Fest am letzten Augustwochenende, am Samstag, 29. August, stattfinden kann. Am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr veranstaltet das Altstadthaus noch das Kinderfest mit Ständen von Kindern für Kinder.

          Am Abend ab 18 Uhr startet das Fest für die Erwachsenen. Wie gewohnt mit Getränken, der Cüpli-Bar, Salatbuffet, Risotto, Grill, Kaffee und Kuchen. Und mit Livemusik.

          Wie immer werden noch helfende Hände gesucht, für Auf- und Abbau sowie an den Ständen inklusive Geschirrwaschstand. Ebenso freuen wir uns auf Salat- und Kuchenspenden, die an den Ständen gern entgegengenommen werden.

          Wer mithelfen mag, komme an den HelferInnen-Apéro – Achtung, eine Woche früher als gewohnt –, am Dienstag, 18. August, um 19 Uhr im Altstadthaus oder melde sich unter Tel. 076 348 09 75, jac.wild@outlook.com.            

           Elmar Melliger

            Juni 2026

            25.06.2026

            Prostitution: Wo endet die Autonomie und wo beginnt die Ausbeutung?

            Am Samstag, 27. Juni, von 10 bis ca. 15 Uhr findet im Kulturhaus Helferei ein Impulsanlass statt zum Thema Prostitution - Wo endet die Autonomie und wo beginnt die Ausbeutung?

            Prostitution ist in der Schweiz legal. Doch hinter der Fassade zeigen sich Realitäten, die unsere gesellschaftlichen Werte von Freiheit und Gleichberechtigung herausfordern.

            Im Jahr 2023 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution zum Thema Prostitution, und 2024 veröffentlichte die UN-Sonderberichterstatterin Reem Alsalem ihren Bericht dazu. Beide Dokumente thematisieren die der Prostitution inhärente Gewalt an Frauen und Mädchen. 

            Mit Vorträgen von Fachpersonen aus Medizin, Sozialarbeit, Theologie sowie Beiträgen von Betroffenen und Organisationen aus der Praxis fragen wir nach Menschenwürde, Verletzlichkeit, gesellschaftlicher Verantwortung und dem Schutz von Frauen vor Ausbeutung.

            Tagesleitung und Moderation durch Charlotte Meisner.

            Türöffnung: 09.30 Uhr, Eintritt: 10.00 bis 35.00 CHF​

            ANMELDUNG​ UND DETAILPROGRAMM

            https://ggmh.ch/impuls/

              12.06.2026

              Vor dem Swiss Life-Hauptsitz: 3807 Unterschriften gegen McDonald's übergeben

              Gemeinsam posieren Mitglieder des Vereins Rathausquartier und drei Mitarbeitende von Swiss Life fürs Gruppenfoto. Bild: Lorenz Steinmann

              Heute Freitag um 10 Uhr überreichten über ein Dutzend Gegnerinnen und Gegner des geplanten McDonald's am Limmatquai 48 respektable 3807 Unterschriften an die Swiss Life, die Hausbesitzerin. Man will damit erreichen, dass der Versicherungskonzern einen anderen Mieter für besagte Liegenschaft sucht. 3807 Unterschriften, dass sind übrigens mehr als die 3000 Unterschriften, die für eine Volksinitiative nötig sind. Dies zeigt, dass das Thema die Leute auf der Strasse bewegt. 

              Simon Staub, Co-Präsident des Vereins Rathausquartier, betonte, das Projekt mit dem McDonald's sei ungeeignet für das Niederdorf. „Es geht hier nicht um eine emotionale Ablehnung eines Unternehmens, sondern um konkrete Auswirkungen auf Wohnqualität, Stadtbild, Lärm, Abfall und Nachtbetrieb mitten zwischen historischen Zunfthäusern und Wohnhäusern.“

              Co-Präsident Marc Jäggi ergänzte, die Swiss Life könne sehr wohl entscheiden, wen sie als Mieterschaft in das Haus nehme. Die 3807 Unterschriften seien ein starkes Zeichen. Unterschrieben hätten übrigens auch Touristen, die am historisch wertvollen Limmatquai keinen Burgerbraten wollen.

              Felix Stocker, Präsident des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat, sagte, man habe in der Altstadt durchaus eine höhere Toleranzgrenze als anderswo. „Es braucht aber Spielregeln. Ein McDonald's, der am Wochenende bis um 5 Uhr morgens offen hat, ist keine gute Idee.“ Darum stehe der Quartierverein voll hinter dem Anliegen, den McDonald's zu verhindern.  

              Seitens von Swiss Life nahm Sandra Pfister, Real Estate Asset Managerin, den Karton mit den gesammelten Unterschriften entgegen. "Es ist nachvollziehbar, dass Sie sich fürs Quartier einsetzen", erklärte sie den Anwesenden. Darum nehme man die Unterschriften auch "gerne persönlich" entgegen. Dann stellte Pfister in Aussicht, dass McDonald's "an umsichtigen Lösungen" arbeite. Als erste Massnahme seien reduzierte Öffnungszeiten vorgesehen. Dass man einen anderen Mieter suche, war aber kein Thema. 

              Gerichtsentscheid ist hängig

              Vielleicht stoppen ja die Gerichte die Idee mit McDonald's? Swiss Life erwähnte es zwar nicht, aber die Niederlage, die McDonald's, aber auch die Stadt Zürich, beim Baurekursgericht erlitten haben, schwang im Hintergrund mit. Denn dieses Gericht hob im Mai die städtische Baubewilligung für McDonald’s auf. Die Stadt zog den Entscheid im Gegensatz zu McDonald's nicht weiter. Nun muss das Verwaltungsgericht entscheiden. Bisher kostete das Verfahren den Verein Rathausquartier gut 50'000 Franken.

              So ein Entscheid kann gut und gerne ein Jahr dauern beim Verwaltungsgericht. So müssen sich alle Beteiligten noch eine Weile gedulden, bis Klarheit herrscht rund um die Baupläne am Limmatquai 48.


                11.06.2026

                Schauspielhaus: Premierenfeiern sind neu bewilligungspflichtig

                Altstadt Kurier

                Das Baugesuch fiel auf. Das Schauspielhaus plant das Hinausschieben der Öffnungszeiten vom Sonntag bis zum Donnerstag. Am Freitag und am Samstag wurde sogar eine Freinacht beantragt bei der Stadt Zürich. Will sich das schwer defizitäre Schauspielhaus mit einem neuen Gastronomiekonzept freistrampeln? Vielleicht sogar einen Fastfoodladen einquartieren, welchen man vor 13 Jahren noch vehement und erfolgreich bekämpft hatte? Sascha Ehlert, offizielle Bezeichnung «Leitung Medienarbeit & Editorial Direction», gibt Entwarnung. «In der Praxis ändert sich an den Öffnungszeiten des Pfauens nichts». Es sei nur so, dass sich die Vorgaben der Stadt bezüglich der Bewilligung erweiterter Öffnungszeiten für Premierenfeiern geändert hätten. «Bislang hat sich das Schauspielhaus jede Premierenfeier und weitere Events separat bewilligen lassen. Diese Praxis ändert sich nun auf Wunsch der zuständigen Stellen: Wir haben inzwischen eine dauerhafte Bewilligung beantragt», dazu gehöre auch ein «Baugesuch». Mit diesem wird geprüft, dass Premierenfeiern und weitere Events im Pfauen keine Nachbarinnen und Nachbarn durch Lärm stören. Der «Bauentscheid» steht noch aus.        

                Lorenz Steinmann

                  09.06.2026

                  Grünabfuhr: Jetzt sind die Standorte bekannt

                  Vor gut 25 Jahren wurde mit dem Garten-Abo eine Neuerung geschaffen: Die Stadt bot damals an, Gartenabfälle abzuholen und zentral zu verwerten. Bald sollte das Prinzip auf Küchenabfall und Speisereste ausgeweitet werden. So entstand im Jahr 2013 die heute bekannte Bioabfall-Sammlung. Doch auf eine flächendeckende Lösung wartet die Altstadt bis heute. Da sind die beiden privat organisierten Kompoststellen beim Theater an der Winkelwiese und unterhalb des Lindenhofs willkommene Alternativen. Doch nun geht es vorwärts, wie 12 (!) Baugesuchen im «Tagblatt» von letzter Woche zu entnehmen ist. Grund: Das Platzieren eines Bioabfall-Containers ist manchenorts nicht möglich. Wo der Platz auf Privatgrund fehlt, stellt die Stadt Zürich eine Sammelstelle für biogene Abfälle auf öffentlichem Grund bereit. Es sind speziell entwickelte Unterflurcontainer. Diese haben eine Art Kassette, in welche die Bioabfälle eingeworfen werden. Durch das Schliessen der Kassette fällt der Bioabfall durch die Einwurfsäule in den unterirdischen Sammelbehälter, der einen robusten, wiederverwendbaren Kunststoffsack enthält. Bei der Leerung des Unterflurcontainers wird der Sack entnommen und durch einen leeren Sack ersetzt. Geöffnet wird das System mittels Badge-Karte, welche die Berechtigten erhalten und vermeiden soll, dass unerwünschte Fremdstoffe in den Bioabfall gelangen. Tönt kompliziert. 

                  Noch komplizierter scheint das Platzieren der 12 Sammelbehälter. Über fast drei Seiten lang erstreckten sich die Baugesuche im «Tagblatt».  Sie unterscheiden sich insofern, als dass einerseits bestehende Sammelstellen für Kehricht ergänzt werden, aber auch neue Standorte vorgesehen sind. Zuerst zu den bestehenden Sammelorten: Es sind dies die Zähringerstrasse 47, der Limmatquai 66/Stüssihofstatt, die Zähringerstrasse 17/Häringstrasse, die Mühlegasse 11/Niederdorfstrasse, der Limmatquai 84, die Preyergasse 6, die Oberdorfstrasse 2 sowie der Grossmünsterplatz 7. Das also sind bestehende Sammelorte. Neu hinzu kommen der Limmatquai 96, die Waldmannstrasse 4, der Predigerplatz 18 sowie die Trittligasse 31. Die Planauflage für Einsprachen dauert noch bis zum 6. Juli. Es ist nicht zu erwarten, dass alle geplanten Standorte bis 2027 bereit sind.

                  Lorenz Steinmann

                    Mai 2026

                    29.05.2026

                    Gemeinderat aus dem Kreis 1 bekommt Schweizer Schmähpreis

                    AL-Gemeinderat Michael Schmid (r.) bekam den Preis, links IG-Freiheit-Präsident Gregor Rutz. Bild: ls.
                    Der "Rostige Paragraph" ist ein satirischer Schmähpreis der IG Freiheit, der das aus ihrer Sicht "unnötigste oder dümmste Gesetz" bzw. die bürokratischste politische Forderung des Jahres auszeichnet. Am Donnerstagabend wurde der Preis wie alle Jahre seit 2006 vergeben, und zwar im Aura beim Paradeplatz.  Der Gewinner des Jahres 2026 ist AL-Gemeinderat Michael Schmid aus dem Kreis 1. Er erhielt den Schmähpreis (mit 57 % der Stimmen) für seinen Vorstoss, kommerzielle Plakatwerbung und digitale Werbeflächen im öffentlichen Raum in der Stadt Zürich weitgehend zu verbieten. Mehr davon im nächsten Altstadt-Kurier.

                     

                      11.05.2026

                      Neumarktfest: Helfende und Ideen gesucht

                      Einladung: Gemeinsame Planung Quartierfest am Neumarkt.

                      Zeit und Ort: Dienstag, 2. Juni 19 Uhr im Altstadthaus. Vom Quartier für das Quartier! Wir laden ein, euch einzubringen, Ideen zu teilen, mitzumachen oder einfach dabei zu sein. Anregungen und Fragen gerne unter: betrieb@altstadthaus.ch 

                      Für alle, die jetzt die Stirne runzeln, warum es nun doch ein Quartierfest nach den Sommerferien geben soll, hier ein wenig Hintergrundinfo. Der aktuelle Stand (11.5.) ist, dass der Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat eine gemeinsame Lösung mit dem Altstadthaus suchen will, damit das Fest auch dieses Jahr im gewohnten Rahmen stattfinden kann. Dies hat der Vereinsvorstand nach ausgiebiger Diskussion beschlossen. Der Termin ist schon mal fixiert. Es ist traditionsgemäss der letzte Samstag im August, wenn alle wieder aus den Sommerferien zurück sind, also 2026 der 29. August. Bis dann sollten die Tiefbauarbeiten zumindest am Neumarkt beendet sein, so dass einem gelungenen Fest nichts im Weg steht.

                      Ein wenig rumpelig waren die vergangenen Monate darum, weil das in den vergangene Jahren organisierende Altstadt-Haus ein gröberes finanzielles Problem hat. Deswegen mussten die Stellenprozente im Altstadthaus reduziert werden und deshalb konnte das beliebte Quartierzentrum das Sommerfest laut eigenen Angaben nicht mehr stemmen. Dass nun der Quartierverein als Bewilligungsinhaber in die Bresche springt, ist sicher ein Glücksfall. 

                      Lorenz Steinmann

                        02.05.2026

                        McDonald’s: Stadt verzichtet auf Weiterzug

                        Es war ein grosser Erfolg für die Rekurrenten. Das Baurekursgericht hob kürzlich die Bewilligung für eine geplante McDonald’s-Filiale am Limmatquai auf. Der Altstadt-Kurier berichtete zuerst darüber. Grund sind unter anderem zu hohe Kamine, die das Stadtbild stören sollen. Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hat deshalb die von der Stadt Zürich ausgestellte Baubewilligung aufgehoben und damit den Einsprachen von Anwohnern und Gewerbetreibenden recht gegeben. Kritisiert wurde neben den Kaminen, notabene auf einem denkmalgeschützten Haus, auch die langen Öffnungszeiten, mögliche Geruchsbelästigung sowie zusätzlichen Abfall rund um das geplante Restaurant. 

                        An vorderster Front und mit einer Unterschriftensammlung engagierte sich auch ein eigens gegründeter Verein. Die Vorstandsmitglieder Elsbeth Bär und Simon Staub  sind hocherfreut über das Urteil. Aber: «Wir sind noch nicht am Ziel». Denn ob McDonald’s nicht allenfalls ein neues Projekt am selben Ort einreicht, ist noch offen. Klar ist für den Verein: «Die Stadt Zürich hat mit ihrer unverständlichen Bewilligung einen riesigen finanziellen Schaden verursacht». Tatsächlich finden es Bauexperten nach wie vor unverständlich, dass an einem denkmalgeschützten Haus so massive Abluftkamine bewilligt wurden von der Stadt. Immerhin: Das zuständige Hochbaudepartement der Stadt Zürich hat gegenüber dem Altstadt-Kurier bestätigt, dass man den Gerichtsentscheid nicht weiterziehen werde an die nächsthöhere Instanz. 

                        Von der Swiss Life, der Hausbesitzerin hingegen hiess es bei Redaktionsschluss, man analysiere derzeit den Entscheid des Baurekursgerichts und man sei bezüglich des weiteren Vorgehens «im Austausch mit unserem Mieter». Darauf angesprochen, heisst es von McDonald’s: «Wir prüfen derzeit die Inhalte des Entscheids sorgfältig und werden die nächsten Schritte im Rahmen unserer internen Prozesse festlegen». Ein allfälliger Weiterzug vor Verwaltungsgericht müsste bis zum 14. Mai geschehen. Unabhängig davon sammelt  der Verein hinter kein-mcdonalds-limmatquai.ch weiter Unterschriften gegen die Baupläne. Aktuell sind es respektable über 3600. Diese will man  in den nächsten Tagen an den CEO der SwissLife  übergeben.                                  Lorenz Steinmann

                          April 2026

                          14.04.2026

                          Breaking News! McDonald's unterliegt vor Gericht

                          Da sammelten sie noch Unterschriften gegen das Bauvorhaben, die Mitglieder des eigens gegründeten Vereins gegen den geplanten McDonalds. Bild: Lorenz Steinmann

                          "Wir haben vor Baurekursgericht gewonnen – unser Rekurs wurde gutgeheissen", meldete heute Dienstag Mittag die Gegnerschaft des geplanten McDonald's am Limmatquai. Federführend beim öffentlichen Diskurs war ein eigens gegründeter Verein, der vom Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat unterstützt wurde. 

                          "Das Gericht stützt sich auf die Gestaltung und Einordnung, welche durch den neuen Kamin nicht gewahrt werde. Damit hat unser Argument voll gestochen, was uns sehr freut", so die Rekurrenten weiter. Konkret halte das Gericht fest, dass "die Kamine vom öffentlichen Raum aus sichtbar sind, wenn auch nur (aber immerhin) in einem schmalen Sichtbereich". Der Standort auf der anderen Seite der Limmat am Augenschein war laut der Gegnerschaft folglich richtig. Zudem hätten gemäss Gericht "Bauvorhaben auch von nicht öffentlichen Standorten aus betrachtet den gestalterischen Anforderungen zu entsprechen". Und die Kamine wirken offensichtlich "störend".

                          Die Gerichtsgebühr von 6'200 Franken werden der Stadt Zürich und McDonald’s auferlegt. Zudem erhalten die Rekurrierenden der beiden Verfahren je eine Umtriebsentschädigung von 2'000 Franken.

                          Weiterzug ist möglich

                          Die Gegenparteien haben nun 30 Tage Zeit, um den Entscheid an das Verwaltungsgericht zu ziehen. Die Chancen für eine erfolgreiche Beschwerde erachtet der Anwalt der Gegnerschaft  "als eher klein, da das Verwaltungsgericht noch viel weniger in die Gestaltung und Einordnung des Baurekursgerichts eingreift". Wenn also einmal ein negativer Entscheid seitens Baurekursgericht vorliegt, werde es schwierig, ein anderes Urteil vor Verwaltungsgericht zu erreichen. Aber ausgeschlossen sei es selbstverständlich nicht.

                          Neben McDonald's muss auch die Stadt Zürich eine gehörige Schlappe akzeptieren. Im Quartier wurde nicht verstanden, warum ein so quer in der Landschaft stehendes Baugesuch bewilligt wurde. In einem denkmalgeschützten Gebäude mit massiven Eingriffen an der Gebäudehülle. Die geplante Führung der Abluftrohre entsprach in keiner Weise den geltenden Kaminrichtlinien. 

                          Lorenz Steinmann

                          Im gedruckten Altstadt-Kurier vom Mai 2026 ist der Gerichtsenscheid ebenfalls Thema, dann auch mit Statements der unterlegenen Parteien.


                            01.04.2026

                            Freimaurer-Gebäude: Notdach bleibt bis mindestens 2028

                            Altstadt Kurier

                            Es war ein schweizweit aufsehenerregender Brand in der Nacht zum 26. Januar 2026. Das historische Freimaurer-Zentrum auf dem Lindenhof wurde fast vollständig zerstört. Als Ursache steht Brandstiftung im Zentrum. Die Polizei ist noch am Abklären. In den letzten Tagen wurde nun damit begonnen, ein stabiles Notdach zu installieren. Auf ein Stahlgerüst setzte ein Kran dicke Holzplatten. «Es ist eine Schutzmassnahme» sagt Raoul Würgler auf Anfrage. Würgler ist seit 2024 Stuhlmeister der Freimaurerloge «Modestia cum Libertate». Als Stuhlmeister, auch «Meister vom Stuhl» genannt, ist er rechtlich gesehen der Präsident des Vereins. Die Sanierung sei wie beim Brand des Zunfthauses zur Zimmerleuten eine grössere Sache. «Wir gehen davon aus, dass die Sanierungsarbeiten bis 2028 oder 2029 dauern werden», so Würgler. Die Frist hänge mit den behördlichen Untersuchungen und Vorgaben bezüglich der Stabilität und des Denkmalschutzes zusammen. Immerhin können die Zusammenkünfte der Feimaurer-Loge aber weiterhin stattfinden, weil der «Modestia cum Libertate» weitere Gebäude auf dem Lindenhof gehören. (LS.)

                              März 2026

                              25.03.2026

                              Neumarktfest muss 2026 wohl ausfallen

                              Es ist ein wichtiger Termin im Quartier, das Neumarktfest. Jeweils Ende August findet es statt und dient der Quartiervernetzung, dem Zusammenhalt, aber auch dem Spass. Doch nun gibt es ein Problem. Wie an der Generalversammlung des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat bekannt gegeben wurde, hat das organisierende Altstadthaus ein gröberes finanzielles Problem. Weil deswegen die Stellenprozente reduziert wurden, kann das Altstadthaus das Quartierfest momentan nicht mehr stemmen. Nun erfolgte diese Nachricht recht spät und so muss das Fest aller Vorausicht nach zumindest für 2026 ausfallen. Das ist aber darum nicht das allergrösste Drama, weil die Bauerei sowieso noch andauert. (ls.)

                                10.03.2026

                                STÜSSIRAVE: 12 Stunden Benefiz-Rave am Samstag

                                STÜSSIRAVE: 12 Stunden Benefiz-Rave im historischen Stüssihof-Kinosaal
                                Samstag, 14. März 2026 | 14:00–02:00 Uhr | Stüssihof, Niederdorf

                                Am Samstag, 14. März, findet im Niederdorf der STÜSSIRAVE statt: ein 12-stündiger Benefiz-Rave im alten Kinosaal des Stüssihof. Das Format versteht sich ausdrücklich nicht als "Party um der Party willen", sondern als kulturelle Aktion, um einen Ort sichtbar zu machen, dessen Zukunft zunehmend unsicher erscheint.

                                Der Stüssihof ist die Heimat von Edi’s Weinstube und dem angeschlossenen Museum of Porn in Art (MoPiA) – einer Bar- und Kunsteinrichtung, die für unzensierte erotische Kunst, historische Filmposter und bewusst niedrigschwellige Preise bekannt ist. Der Kinobetrieb wird heute für Arthouse-Formate und Vermietungen genutzt; die Weinstube gilt vielen als unverwechselbares Stück Zürcher Nacht- und Stadtkultur.  

                                Musikalisch wird der Tag von lokalen Zürcher DJs aus der House- und Techno-Szene getragen. Allen voran konnten die Organisator:innen den DJ und Produzenten and Hazel für das Projekt gewinnen. Er ist Resident des Terrazzza Festivals und legt regelmässig in Zürcher Clubs auf. Auch alle weiteren DJs dieses Tages sind feste Bestandteile des Zürcher Nachtlebens und bekannt aus Clubs wie Hive, Supermarket, Friedas Büxe sowie aus diversen Bars.

                                Auslöser: öffentliche Debatte um drohende Schliessung

                                Im September 2025 wurde die drohende Schliessung von Edi’s Weinstube und der damit verbundenen Situation rund um den Stüssihof breit thematisiert, so auch im Altstadt-Kurier. In diesem Zusammenhang äusserten die Betreiberinnen – darunter Zoë Stähli – ihre Sorge, dass das Niederdorf zunehmend zu einem touristisch geglätteten Erlebnisraum werde: „Alles gleicht hier immer mehr Disneyland“, wird Stähli zitiert. 

                                Diese Berichterstattung war für die Initiatorinnen und Initiatoren der konkrete Anlass, ein sichtbares Zeichen gegen das Sterben des alten, authentischen Nachtlebens und gegen die fortschreitende Gentrifizierung zu setzen – nicht als nostalgische Rückschau, sondern als zeitgenössischer Impuls: Ein Ort, der über Jahrzehnte für Reibung, Freiheit und Eigenwilligkeit stand, soll wieder als lebendiger Kulturraum erfahrbar werden.

                                Benefizprinzip

                                Der Eintritt ist frei; es wird eine freiwillige Kollekte geführt. Alle DJs spielen ohne Gage. Sämtliche Einnahmen aus Kollekte und Betrieb fliessen in den Erhalt von Edi’s Weinstube, dem Stüssihof und dem Museum of Porn in Art.

                                Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen: Gerade auch kurze Besuche helfen – ein Glas, ein Tanz, ein Vorbeischauen. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, dass dieser Ort existiert – und dass er Unterstützung verdient.

                                Eckdaten
                                Anlass: STÜSSIRAVE – Benefiz-Rave
                                Datum: Samstag, 14. März       
                                Zeit: 14:00–02:00 Uhr
                                Ort: Stüssihof, Niederdorf, Zürich (Kinosaal)
                                Eintritt: frei
                                Prinzip: freie Kollekte, alle DJs ohne Gage
                                Zweck: Erhalt von Edi’s Weinstube / Stüssihof / Museum of Porn in Art (MoPiA)

                                Organisation
                                Karla Zinreich, David Gayle, Conny Schwark

                                  05.03.2026

                                  Sorge um Spielplatz

                                  Altstadt Kurier

                                  Die Plakate irritieren: «Auf der Trittliwiese wurde eine erhöhte Belastung mit Blei festgestellt». Eine akute Gefährdung bestehe derzeit aber nicht. Doch der Reihe nach.

                                  Es tönte alles so schön. Die Trittli- und die Winkelwiese sollen verbunden und für die Quartierbevölkerung zugänglich gemacht werden. Die Pläne wurden im Oktober 2025 in der Aula des Schulhauses Hirschengraben präsentiert und von den gut 70 Anwesenden wohlwollend aufgenommen. Doch nun irritieren an den Eingängen zur Trittliwiese angebrachte Plakate. «Bei Boden untersuchungen wurde auf der Trittliwiese eine erhöhte Belastung mit Blei festgestellt», heisst es darauf. Plus eine Art Beschwichtigung: «Aus Vorsorge bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten: Kleinkinder sollten beim Spielen be aufsichtigt werden, damit sie keine Erde ver schlucken» Und weiter: «Kleinkinder dürfen nicht regelmässig auf offenen Bodenflächen ohne Graswuchs spielen».

                                  So harmlos scheint das Ganze also doch nicht zu sein. Man erinnert sich an die Josefwiese im Kreis 5, als der Boden wegen dem Gift aus der nahen Kehrichtverbrennungsanlage zeitweise gesperrt wurde. Auf Anfrage bestätigt Grün Stadt Zürich, man habe «im Rahmen der sich verändernden Nutzung der Trittliwiese bei Bodenuntersuchungen im Oberboden erhöhte Bleige halte festgestellt». Die Bleibelastung (390 mg/kg) überschreite auf mehreren Teilflächen den Prüfwert der Verordnung über Belastungen des Bodens (300 mg/kg). «Dieser gilt gestützt auf das Umweltschutzgesetz als Sanierungswert für öffentliche Grünflächen, auf denen regel mässig Kleinkinder spielen».

                                  Mit anderen Worten, eine Sanierung ist unumgänglich. «Weitere Schritte werden aktuell in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Fachstellen und Bodenfachexperten geprüft», berichtet die Stadt. An der geplanten Dialog-Veranstaltung werde zum aktuellen Stand informiert. Diese ist auf Samstag, 14. März, von 9 bis 12 Uhr angesetzt. Ort: Freie Schule Zürich an der Waldmannstrasse 9 (Aula im 1. Stock). Also grad in der Nähe zum Wiesen-Eingang von der Rämistrasse her. «Schon in früheren Jahrzehnten entstanden» Doch warum überhaupt hat es Blei im Boden? Nochmals Grün Stadt Zürich: «Die Herkunft der Belastung ist unklar, sie ist aber mit grosser Wahrscheinlichkeit schon in früheren Jahrzehnten entstanden». Sprich: Es war schon lange Gift im Boden und niemand merkte etwas. Für die Stadt ist aber eins klar: «Eine akute Gefährdung besteht derzeit nicht, sofern Kleinkinder nicht regelmässig belastete Erde verschlucken». Es brauche daher keine Absperrung, die Massnahmen bis zur Sanierung seien vorsorglich, «um den Schutz der Kinder weiter hin auf hohem Niveau sicherzustellen. Die Nutzung als Spielwiese ist mit diesen vorsorglichen Massnahmen (Beaufsichtigung) weiterhin möglich, da der bestehende Graswuchs das Risiko reduziert. Der Sandhaufen ist nicht davon betroffen».

                                  Vom Elternverein Altstadt, der die Wiese regel mässig nutzt, heisst es, man könne ein mögliches gesundheitliches Risiko noch nicht ab schätzen. Der Elternverein sei mit der Stadt in Kontakt und werde dies anlässlich der Dialog veranstaltung vom 14. März zur Trittliwiese diskutieren. (ls.)

                                    05.03.2026

                                    Am 29. März ist das Frühlingsfest

                                    Altstadt Kurier

                                    Von Elmar Melliger

                                    Das Frühlingsfest im windgeschützten Hof des Schulhauses Hirschengraben hat sich seit vielen Jahren etabliert als Quartierfest und findet dieses Jahr am Sonntag, 29. März, statt. Diesmal mit Beginn eine Stunde später, um 12 Uhr, dauert es bis 17 Uhr.

                                    Es gibt wie immer ein mediterranes Buffet, diverse Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Der Chor der Primarklassen singt den Frühling ein und die Kultband «Wüstenfisch» sorgt für coolen Sound. Das Fest wird getragen durch den Quartierverein Zürich 1 rechts der Limmat und unterstützt durch Altstadt-Kurier, Altstadt-Haus und Schulhaus Hirschengraben.

                                    Nun suchen wir Personen, die bereit sind, zwei Stunden mitzuhelfen: Beim Auf- und beim Abbau, am Food- oder Getränke stand, beim Geschirrwaschen (mit Maschine), ausserdem für die Aufsicht in der Turnhalle, wo die Kinder sich an den Turngeräten vergnügen können. Wer mithelfen mag, melde sich doch bitte unter elmar.melliger@bluewin.ch oder Telefon 044 262 21 74. Zudem sind wir dankbar für Salate und Kuchen. Wer einen Salat bringen kann, möge sich bitte melden bei Nena Tränkle, (nevi@gmx.ch, Tel. 078 708 08 92), wer einen Kuchen beisteuern mag, melde sich bitte bei Catherine Rukkers (catherine.rukkers@gmail.com, Tel. 079 566 95 94). Herzlichen Dank!  

                                      Februar 2026

                                      18.02.2026

                                      Nächtliche Kanalreinigungen

                                      Auch das noch. Neben dem Baulärm bahnt sich weitere Unruhestiftung an. Gemäss einem Schreiben an alle Haushaltungen «in der Umgebung Niederdorf, Oberdorf, Schipfe, Predigerplatz und Neumarkt kommt es in den Nächten vom Montag, 23. Februar bis Freitag, 10. April zu Reinigungen der Schlammsammler und der Kanalisation.  Die Arbeiten erfolgen nachts, zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Immerhin, mit der Bauerei wird jeweils erst um 7 begonnen. (ak.)

                                        18.02.2026

                                        Das Frühlingsfest findet wieder statt

                                        Altstadt Kurier

                                        Elmar Melliger

                                        Auch 2026 soll das Frühlingsfest wieder stattfinden. Entsprechende Vorbereitungen laufen, unter dem Patronat des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat und unterstützt vom Altstadt-Kurier, dem Altstadthaus und dem Schulhaus Hirschengraben.

                                        Das beliebte Quartierfest mit kulinarischem Angebot, Musik und einem Kinderprogramm hat für viele einen festen Platz im Kalender. Nun suchen wir Personen, die bereit sind, zwei Stunden mitzuhelfen: Beim Auf- und beim Abbau, am Food- oder Getränkestand, beim Geschirrwaschen (mit Maschine), ausserdem für die Aufsicht in der Turnhalle, wo die Kinder sich an Turngeräten vergnügen können. Wer mithelfen mag, melde sich doch bitte unter elmar.melliger@bluewin.ch oder Telefon 044 262 21 74. Danke! Es gibt ein mediterranes Buffet. Zudem sind wir dankbar für Salate und Kuchen. Wer einen Salat bringen kann, möge sich bitte melden bei Nena Tränkle, (nevi@gmx.ch, Telefon 078 708 08 92), wer einen Kuchen beisteuern mag, melde sich bitte bei Catherine Rukkers (catherine.rukkers@gmail.com, Telefon 079 566 95 94), besten Dank!

                                        Das Fest ist am Sonntag, 29. März, von 12 bis 17 Uhr beim Schulhaus Hirschengraben. Dieses Jahr sorgt die Kultband «Wüstenfisch» für musikalische Unterhaltung.

                                         

                                          11.02.2026

                                          Urania-Post geht zu - nur magere Alternative


                                          Einst beherbergte das Gebiet rund um die Altstadt  und die Bahnhofstrasse einige Poststellen von fast  schon nationaler Ausstrahlung. Von der eindrücklichen Fraumünsterpost schwärmten über 150  Pöstlerinnen und Pöstlern aus, um täglich zweimal  die Post zu verteilen. 1997, also vor 30 Jahren,  machte dann der grösste Postraub in der Geschichte der Schweiz Schlagzeilen. 53 Millionen Franken wurden erbeutet, mehr als der legendäre  englische Posträuber Ronald «Ronnie» Biggs  1963. Dabei standen in Zürich 70 Millionen parat, doch der als Lieferwagen der Telecom getarnte Lieferwagen war zu klein. Vergangene Zeiten!

                                          Jetzt hat die Post mitgeteilt, dass die Urania-Post, 2016 als kleinerer Filialersatz der Fraumünsterpost eröffnet, zu geht. Letztmals geöffnet ist die Poststelle am Freitag, 20. Februar. Die neue Filiale im Orell Füssli Kramhof steht den  Kundinnen und Kunden ab Montag, 23. Februar zur Verfügung. Das Angebot umfasst laut Post die täglichen Postgeschäfte rund um die Aufgabe und  Abholung von Briefen und Paketen sowie den  Zahlungsverkehr. Unter der Woche ist der Schalter von 9 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag bis 18 Uhr.

                                          Den Standortwechsel nimmt Felix Stocker, Präsident des Quartiervereins Zürich 1 rechts der Limmat mit gemischten Gefühlen auf. «Der  Quartierverein wurde leider nicht einbezogen,  sondern vor vollendete  Tatsachen gestellt. Im Herbst 2024 fand ein erstes Treffen mit der Post  statt. Danach wurde uns Gelegenheit gegeben, Stellung zu nehmen». Obwohl sich sowohl der Quartierverein als auch die City-Vereinigung negativ zum Vorhaben geäussert hätten, habe die Post die Schliessung durchgezogen, so Stocker. Man verstehe den Standortwechsel nicht. «Die Filiale war gut frequentiert. Dass im Zentrum der  grössten Stadt des Landes eine Postfiliale besteht, gehört unseres Erachtens zur Grundversorgung für die Bevölkerung und die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt». Jetzt gebe es bald nur noch eine Zweigstelle in einem Buchladen ohne Geldeinzahlungsmöglichkeiten. Gemäss Nachfrage  des Altstadt-Kuriers wird der Schalter beim  Kundendienst umständlich erreichbar im dritten  Stock platziert. Für Stocker ist klar: «Es ist ein  Abbau des Service Public, der einmal mehr insbesondere ältere Menschen trifft, die einen längeren und beschwerlicheren Weg auf sich nehmen müssen».


                                            Januar 2026

                                            26.01.2026

                                            Grossbrand zerstört Freimaurergebäude auf dem Lindenhof

                                            Vom Nebenhaus aus fotografiert: so immens ist der Schaden. Bild: Lorenz Steinmann/Altstadt-Kurier

                                            Eben war es noch Sujet im Fotowettbewerb des Altstadt-Kuriers, jetzt ist es einem Grossbrand zum Opfer gefallen. Das berühmte, historische Gebäude der Freimaurer-Loge auf dem Lindenhof. Immerhin gab es keine Verletzten. Gemäss einer Meldung von Schutz und Rettung Zürich dauert der Einsatz am frühen Montagmorgen weiter an. Der Brandalarm ging um kurz nach 1 Uhr ein. Das Gebäude stand bereits in Vollbrand und erforderte ein Grossaufgebot. Ein Übergreifen auf andere Gebäude habe «in letzter Minute» verhindert werden können, wie es in der Mitteilung heisst. 

                                            Beim abgebrannten Gebäude handle es sich um das «Modestia cum Libertate», sagte ein Sprecher von Schutz und Rettung Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das gut 200-jährige Gebäude, das als Freimaurerzentrum dient, befindet sich auf der Südseite des Lindenhofs. 

                                            Die Anwohnenden rundum konnten sich mehrheitlich selbst in Sicherheit bringen, einige wurden von der Polizei evakuiert. 

                                            Mittlerweile sei der Brand unter Kontrolle, wie es in der Mitteilung von 5.46 Uhr heisst. Die Bekämpfung des Feuers sei aufwändig, da immer wieder kleinere Brandherde und Glutnester auftauchen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass die weiteren Lösch- sowie Aufräumarbeiten den ganzen Tag andauern werden. Das Obergeschoss des Gebäudes ist praktisch vollständig zerstört, der Schaden beträchtlich.

                                            + weitere Infos folgen + weitere Infos folgen + weitere Infos folgen

                                              25.01.2026

                                              Umbau Kantorei geht bis zum 1. April 2026

                                              Altstadt Kurier

                                              Sie ist eine Institution, die Kantorei am Neumarkt. Der Raum, der eigentlich als Geschäft gedacht war, wird seit seiner Fertigstellung 1901 als Restaurant gebraucht. Jetzt ist die Kantorei geschlossen, und sie wird umgebaut. 

                                              Was passiert da? Der Altstadt-Kurier hat nachgefragt. Bei Thomas Sos, dem Pächter des Restaurants – seit 28. Jahren. Vorher lebte und wirkte er zehn Jahre lang in den USA, bevor er laut einem Artikel in der «Bilanz» zurückkehrte – mit viel Enthusiasmus, Ideen und dem Vorsatz, der Limmatstadt eine schöne Portion amerikanische Gelassenheit zukommen zu lassen. Ihm gehören zudem das Hotel Arlette an der Stampfenbachstrasse, sowie das Restaurant Sento und die zwei Boutiquehotels Townhouse und Plattenhof.

                                              Herr Sos, warum wird umgebaut?

                                              «Nach vielen Jahren intensiven Betriebs werden die Kücheneinrichtungen erneuert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Wir investieren damit bewusst hinter den Kulissen, damit wir auch künftig mit derselben Sorgfalt und Qualität kochen können, die unsere Gäste von uns kennen».

                                              Was ändert sich im Interieur?

                                              «Das Restaurant wurde 2018 umfassend renoviert und hat seither seinen Charakter gefunden. Diese Atmosphäre möchten wir bewahren. Das Interieur bleibt deshalb grundsätzlich bestehen und wird nur behutsam aufgefrischt.»

                                              Ändert sich auch etwas beim Gastroangebot?

                                              «Unsere Küche und unsere Preisstruktur haben sich über Jahre bewährt. Daran halten wir fest. Die bekannten Klassiker bleiben fester Bestandteil der Karte. Unser Anspruch ist es, diese Gerichte weiterhin mit viel Handwerk, guten Produkten und zeitgemässer Präsentation auf den Tisch zu bringen – vertraut, aber aufmerksam weitergedacht.»

                                              Bleibt das Personal dasselbe?

                                              «Ja, und darüber freuen wir uns sehr. Alle Mitarbeitenden werden auch nach der Wiedereröffnung wieder Teil der Kantorei sein. Sie sind das Gesicht des Hauses und prägen den Umgang mit unseren Gästen seit Jahren. Dass wir diesen gemeinsamen Weg fortsetzen können, bedeutet uns viel.»

                                              Wann ist die Wiedereröffnung?

                                              «Sie ist auf den 1. April geplant. Und nein – das ist kein Aprilscherz. Die Kantorei kehrt an diesem Tag mit neuer technischer Basis, vertrauter Handschrift und frischer Energie zurück.» 

                                              Lorenz Steinmann

                                                21.01.2026

                                                Mascotte geht bald wieder auf

                                                Eine Aufnahme aus glanzvolleren Tagen in den 1980er Jahren. Nun hofft Freddy Burger, mit neuem Konzept an diese Zeiten anknüpfen zu können.

                                                Es war der älteste Club von ganz Zürich. Das Mascotte im Corso-Haus am Bellevue. Doch im Juni 2025 gaben die Betreiber auf. Gemäss einem Artikel im «Tages-Anzeiger» habe sich das Ausgehverhalten der Jungen markant geändert. So werde weniger Alkohol konsumiert, was ja eigentlich kein Drama ist. Doch für Clubs schon, denn die Umsätze werden bekanntlich mit Drinks, Bier und Wein erzielt. Doch nun hat das Warten ein Ende. Gemäss Clubmanager und Eventlegende Freddy Burger wird das Lokal am 29. Januar wiedereröffnet. Als Bar und als Club. Der Kultort öffnet jeweils mittwochs bis samstags ab 18 Uhr und soll jeweils nahtlos in einen Club übergehen. Burger verwies dabei auf die lange Tradition dieses Musikschuppens. So seien hier zu Glanzzeiten Josephine Baker, Sammy Davis jr. oder Louis Armstrong aufgetreten. Burger mietet die Lokalität seit 56 Jahren von der Stadt Zürich. Von 1977 – anfangs mit Sänger Udo Jürgens zusammen, der eine Zeit lang über dem Club wohnte – bis 2004 betrieb Burger den Club. Dann übernahmen Jüngere. Nun soll wieder an glanzvolle Zeiten angeknüpft werden. Mit neuem Interieur und neuem Konzept. Anzunehmen ist, dass eher das ältere Publikum angesprochen werden soll. Jenes, das sich noch an bessere Zeiten des Mascotte erinnert. Eröffnet wurde das Mascotte übrigens am 13. Januar 1916. Also vor fast genau 110 Jahren und unter dem Namen «Palais Mascotte». Und genau so soll der Club künftig wieder heissen. (ls./ Bild: Baugeschichtiliches Archiv der Stadt Zürich)

                                                  01.01.2026

                                                  Kult-Mezze-House muss doch nicht schliessen

                                                  Auch keine schlechte Adresse, die Torgasse 5. Einzig die tolle Aussicht auf die Alpen wie auf der Gemüsebrücke fällt weg.

                                                  Der türkische Imbiss auf der Gemüsebrücke gilt für Einheimische wie auch für Touristen als eine der besten Adressen Zürichs für Falafel und Mezze. Vor allem die frische Gözleme wird als Geheimtipp gehandelt.

                                                  Wegen dem Neubau der Gemüsebrücke war die Schliessung für immer eigentlich fix. Doch nun heisst es von den Betreibern auf Anfrage des Altstadt-Kuriers, man habe ein neues Lokal gefunden. Und zwar an der Torgasse 5 in Sichtweite der Odeon-Bar. An der neuen Adresse hat es Platz für eine Innenbestuhlung, so kann man die Spezialitäten auch im Winter besser geniessen.

                                                  Gemäss Infos soll der neue Laden Ende Januar aufgehen. Am bisherigen Standort auf der Gemüsebrücke gab die Stadt dem Imbiss noch eine Gnadenfrist bis zum 5. Januar. Dann fahren die Bagger auf, der Ort wird für drei Jahre zur Grossbaustelle.

                                                  An der neuen Örtlichkeit an der Torgasse verkaufte übrigens früher Andy Jllien seine Schuhe, vorher war hier das Schuhhaus Brechtbühl ansässig. (ls)

                                                    Dezember 2025

                                                    20.12.2025

                                                    Die langjährige Organistin Margrit Fluor wird verabschiedet

                                                    Altstadt Kurier

                                                    Mit der Begrüssung des neuen Jahres verabschieden wir uns von unserer langjährigen Organistin Margrit Fluor. Die Jahreslosung 2026 («Siehe, ich mache alles neu.»Offb. 21,5k) önnte nicht passender sein für die frisch renovierte Kirche. Mit der Besinnung schaut Pfarrerin Cornelia Camichel aber auch zurück. Mit der Prättigauer«LEnglerkapellä» nimmt uns Margrit Fluor nämlich mit in ihre alte und zukünftige Heimat, zu den Wurzeln. «Muess i denn zumStädtele hinaus ...» wird zu hören sein, wie auch ein Abschiedsgruss der Kantorei St. Peter und des Vereins St. Peter.Mit dem zur Tradition gewordenen Bündner Neujahrsapéro stossen wir dankbar auf das Vergangene und auf das Kommende an. «Herzlich willkommä bin ünsch!»

                                                    Kirche St. Peter, Donnerstag,1. Januar 2026, 17 Uhr

                                                      14.12.2025

                                                      Neue Hotels

                                                      Altstadt Kurier

                                                      Wer durch die Altstadt schlendert, wird den Eindruck nicht los. Es hat immer mehr Touristinnen und Touristen in der City. Tatsächlich gab es noch nie so viele Übernachtungen in der Stadt wie aktuell, 4 Millionen und 6 Prozent mehr als 2023. Kein Wunder also, gibt es immer mehr Hotels im Kreis 1. Gemäss einem Baugesuch soll das ehemalige Kino Alba beim Central zu einem Hotel umgebaut werden. Gemäss «NZZ» plant Hotelier Eric Fassbind neben dem Hotel Swiss Chocolate by Fassbind ein Kapselhotel mit Zweierkabinen. Darin soll man sogar stehen können.

                                                      Nicht weit davon entfernt, an der Zähringerstrasse 24, ist ein weiteres Hotel geplant, wie ebenfalls einem Baugesuch zu entnehmen ist. Es ist das auffällige Haus mit dunkelroter Fassade, wo seit Langem das Asia-Restaurant Zhong Aua seine Speisen anbietet. Wie es dort weitergeht, ist noch nicht klar.

                                                      Schon aufgegangen ist das Mews House an der Tiefenhöhe 6 beim Paradeplatz. Hier machte die 1856 gegründete Schweizerische Kredit- anstalt ihre ersten Schritte. Jetzt hat ein nobles Restaurant eröffnet, es hat auch einige Hotelsuiten. Eine Nacht kostet ab 1600 Franken. (LS)

                                                        14.12.2025

                                                        Eine berührende Ausstellung über Dora Koster

                                                        Altstadt Kurier

                                                        Das Musée Visionnaire am Prediger- platz widmet sich bis Mai 2026 in einer Gruppenausstellung dem radikalen Verschmelzen von Leben und Kunst. Präsentiert werden Persönlichkeiten, die ihr Dasein kompromisslos als künstlerisches Gesamtkunstwerk ge- stalten – lokal, international, lebendig und verstorben. Dora Koster und Emil Manser: zwei Menschen, deren Schaffen sich nicht von ihrer Biografie trennen lässt.

                                                        Koster – wild, ungezähmt, laut, zutiefst sozial, aber auch launisch – war eine streitbare Erscheinung des Niederdorfs, Performerin, Dichterin, Musikerin und Chronistin der Ränder. Ihre Werke und ihr Nachlass (Zentralbibliothek Zürich) bilden einen Kernpunkt der Ausstellung, ergänzt durch Lesungen und Führungen. Zur Erinnerung: 1980 trat Dora Koster mit ihrer aufsehenerregenden Autobiografie auf den Plan: «Nichts geht mehr – Stationen einer Frau aus dem Milieu». In der Folge veröffentlichte sie über 20 weitere Publikationen. Emil Manser war Luzerns philosophierender Sandwichmann – sein öffentliches Wirken wird dokumentarisch erlebbar gemacht. An der Vernissage zeigte sich einmal mehr, wie wichtig das Musée Visionnaire für Zürichs Kultur abseits der herkömmlichen Pfade und Finan-m zierungsschlüssel ist. (AK)

                                                          November 2025

                                                          23.11.2025

                                                          Infos Bauarbeiten Rathausbrücke

                                                          Am Dienstag, 25. November, um 18 Uhr informiert die Stadt über den Baustart des Ersatzneubaus der Rathausbrücke. Die Veranstaltung findet im Musiksaal (3. Stock) im Stadthaus statt. 

                                                          Es informieren die Verantwortlichen und stellen sich den Fragen aus dem Publikum. Die Bauarbeiten dauern mehrere Jahre und bedeuten einen massiven Eingriff ins Altstadtleben. Immerhin ist nachher der Hochwasserschutz besser gewährleistet.

                                                          Weitere Infos: www.stadt-zuerich.ch/rathausbruecke

                                                            15.11.2025

                                                            Freude herrscht - Pfosten kommen wieder

                                                            Altstadt Kurier

                                                            Es war das Quartiergespräch die letzten Monate. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Auf Anfrage bestätigt das Tiefbauamt, dass die Pfosten am Neumarkt, die der Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger und im Besonderen der Schulkinder gelten, wieder gesetzt werden. Dies nach den Pflästerungsarbeiten, die «voraussichtlich ab 2026 erfolgen». Wie die Stadt zu ihrem Entscheid gelangt ist, lässt sie offen. Womöglich spielten der Aufschrei der Bevölkerung, das Insistieren des Quartiervereins und der grosse Artikel im Altstadt Kurier schon eine gewisse Rolle. «Im übrigen Nieder- und Oberdorf fallen die Pfosten weg, aber am Neumarkt wegen der Situation mit Kindergarten und Anlieferung nicht. Diese Pfosten sind auch so im festgesetzten Projekt drin», so die Sprecherin der Stadt. Zumindest für den Neumarkt bedeuten die wiederkehrenden Pfosten eine grosse Beruhigung. (LS)

                                                              15.11.2025

                                                              Kafi statt Kiosk am Pfauen

                                                              Altstadt Kurier

                                                              Den Heimplatz, im Volksmund «Pfauen» genannt, will die Stadt Zürich ab 2027 neu gestalten. Die Autos sollen weniger, die Passanten und Velofahrer mehr Platz erhalten. Das Vorhaben ist höchst umstritten und es sind viele Rekurse hängig. Trotzdem plant die Stadt munter weiter. Und zwar soll der  Kiosk  gegenüber dem Schauspielhaus umgewandelt werden zu einem Café. Dazu wurde ein Baugesuch eingereicht, wie die Neue Zürcher Zeitung schrieb. Vorgesehen sind zwei Ausgabefenster für Getränke und Backwaren, im Inneren soll es etwa zehn Sitzplätze geben. Die künftigen Betreiber kennt man vom «Hegifret»-Kaffeefenster am Hegibachplatz. Kommt das Kafi, verschwindet ein weiterer Kiosk im Kreis 1. (AK)


                                                                September 2025

                                                                21.09.2025

                                                                Rathausbrücke

                                                                Altstadt Kurier

                                                                Im November 2024 stimmten die Stadtzürcher Stimmberechtigten einem Kredit von 58,35 Millionen Franken für den Ersatzneubau der Rathausbrücke zu. Aufgrund der eingegangenen Offerten resultieren nun unerwartete Mehrkosten. Aus diesem Grund beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Zusatzkredit von 18,6 Millionen Franken, wie er am 27. August 2025 mitteilte. – Der Gesamtkredit für den Ersatzneubau der Rathausbrücke beläuft sich neu auf 76,95 Millionen Franken.

                                                                AK

                                                                  21.09.2025

                                                                  Aula Hirschengraben

                                                                  Altstadt Kurier

                                                                  Das unter Denkmal stehende Schulhaus Hirschengraben wurde vor 130 Jahren erbaut als herrschaftlich anmutendes Bauwerk, mit dem Zürich vor der Eingemeindung von 1893 nochmals etwas Stattliches erbauen wollte. Über dem Eingang schreckt eine Fratze böse Geister ab, sie musste zu Beginn für einige Zeit abgedeckt werden, weil sie Empörung hervorrief. Das Mädchenschulhaus, ein Palast in bester Lage, weist bereits in der Eingangshalle eine bemerkenswerte Ausstattung auf, ebenso im Pausenraum, der Märchenhalle, in der etliche Märchen wie Hänsel und Gretel oder Dornröschen figürlich dargestellt sind, teils geschaffen von namhaften Künstlern wie August Bösch. 

                                                                  Die Aula im Dachgeschoss wurde 1894/95 prächtig ausgestattet. Oben sind die Früchte der Erde dargestellt, ebenso die Tiere der Erde wie Schnecke, Frosch, Löwe etc. Dazu kommen Fabelwesen, Drachen, aber auch Götter wie Jupiter. Schliesslich gibt es aus Holz geschnitzte Figurenpaare, längsseitig je vier. Sie sind jeweils aus demselben Holzmodel von Handwerkern geschnitzt worden und zeigen verschiedene Volkstypen (wie arabisch, chinesisch, germanisch, je Mann und Frau). Dazu kommen beidseitig je vier Mädchenköpfe, welche das Gewölbe tragen.

                                                                  Nun löst die Pracht der Aula bei Besuchenden in der Regel Erstaunen und Bewunderung aus – und auch eine leichte Irritation. Das würde man heute nicht mehr so machen, diente damals jedoch als Anschauung für den Unterricht. Namentlich die Darstellung des Paares aus der Subsahara löste kürzlich Diskussionen aus, weshalb der Stadtrat ein Gutachten in Auftrag gab, dessen Ergebnisse am 29. August präsentiert wurden. 

                                                                  Kurz zusammengefasst kommt das über 300-seitige Gutachten zum Schluss, dass die Darstellungen weder diskriminierend noch rassistisch seien. 

                                                                  Dass sie jedoch kontextualisiert werden sollen und im Unterricht pädagogisch bearbeitet. – Der Stadtrat folgt diesen Empfehlungen.

                                                                  Elmar Melliger

                                                                    August 2025

                                                                    21.08.2025

                                                                    Vermietungen Ligi

                                                                    Altstadt Kurier

                                                                    Aus der Antwort des Stadtrats vom 7. Mai 2025 auf eine Schriftliche Anfrage im Gemeinderat geht Folgendes hervor: Die Vermietungsverordnung und das Mietreglement betreffen die freitragenden, zur Kostenmiete vermieteten städtischen Wohnungen (nicht jedoch subventionierte Wohnungen) und sind seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. 

                                                                    Für Mietverhältnisse mit Beginn vor diesem Datum (6300 Wohnungen) galt eine fünfjährige Übergangsfrist; am 1. Januar 2024 wurden die Vermietungsverordnung und das Mietreglement auch für diese Mietverhältnisse in Kraft gesetzt. (Für Mietverhältnisse ab dem 1. Januar 2019 (2950 Wohnungen) galten die neuen Bestimmungen per sofort).

                                                                    Seither gelten Belegungsvorschriften (Anzahl ganzer Zimmer minus eins ergibt die Mindestpersonenzahl für eine Wohnung) und Vorschriften bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse (das Haushaltseinkommen von höchstens 70 000 Franken darf die Anfangsmiete nur um das Vier­fache, während der Mietdauer nur um das Sechsfache übersteigen, wobei insgesamt 15 Prozent der Mietverhältnisse diese Höchstwerte übersteigen dürfen).

                                                                    Die Einhaltung der 15-Prozent-Grenze wird in den Jahren 2025 bis 2027 aufgrund von Steuerdaten anonymisiert erhoben. Erst wenn diese Grenze im Durchschnitt der drei Jahre verletzt ist, werden individuelle Daten erhoben. – Betreffend Unterbelegung geht Liegenschaften Stadt Zürich davon aus, dass von 6758 ausgewerteten Wohnungen per Ende Feb­ruar 2025 insgesamt 1104 (16 Prozent) eine Unterbelegung aufwiesen.

                                                                    In den vergangenen fünf Jahren wurden 360 Wohnungstausche vollzogen. Dies bei 890 eingegangenen Tauschgesuchen, wobei diese aus unterschiedlichen Gründen gestellt und teils zurückgezogen worden sind.


                                                                    Elmar Melliger

                                                                      Juni 2025

                                                                      30.06.2025

                                                                      Das sind die Gemeinderatskandidat:innen der SP 1+2

                                                                      Sozialdemokratische Partei

                                                                      Die SP 1+2 hat ihre Gemeinderatskandidat:innen der SP 1+2 nominiert. Folgende Personen Kandidieren für den Gemeinderat im Wahlkreis 1+2:

                                                                      1. Ruedi Schneider (bisher)
                                                                      2. Lara Can (bisher)
                                                                      3. Cordelia Forde
                                                                      4. Dominik Haupt
                                                                      5. Rebekka Schönenberger
                                                                      6. Felix Stocker
                                                                      7. Maryna Melnychuk
                                                                      8. Benjamin Frey
                                                                      9. Cejana Di Guimarães
                                                                      10. Heinz Looser
                                                                      11. Nadine Achermann
                                                                      12. Nicolà Eisler

                                                                      April 2022

                                                                      28.04.2022

                                                                      Wenn sich Bauprojekte stauen

                                                                      Stiftung PWG

                                                                      Auf das zweite Jahr im Zeichen des Virus waren wir – wohl oder übel – schon besser vorbereitet. Der Shutdown wirkte sich wirtschaftlich vor allem auf unser Gewerbe aus. Eine Kommission prüfte Gesuche um Mietzinsreduktionen, an denen sich neu auch die Stadt Zürich beteiligte. Es starteten besonders viele Bauprojekte: neben den ohnehin geplanten auch jene, die im ersten Corona-Jahr verschoben werden mussten. Ausserdem einigten wir uns auf eine strategische Erneuerungsplanung hinsichtlich der 2000-Watt-Ziele. Mit 7 Erwerbsgeschäften – darunter das bislang grösste – wuchs das Portfolio auf 166 Liegenschaften an.

                                                                      Geschäftsbericht 2021

                                                                      April 2021

                                                                      23.04.2021

                                                                      Das wichtigste Anhängsel

                                                                      Stiftung PWG
                                                                      Im Shutdown spielte der Balkon auch für diese Mieterin seine Vorzüge aus. Foto Ralph Hut

                                                                      Als wir angehalten waren, zu Hause zu bleiben, zeigte sich die Bedeutung des Wohnraums, speziell eines Balkons. Daher nimmt der Geschäftsbericht 2020 dieses wichtigste «Anhängsel» in den Fokus. Weitere Schlüsselthemen: Wir reagierten umgehend auf den Shutdown im Frühling 2020. Insgesamt 634’000 Franken Miete erliessen wir dem Gewerbe, das aufgrund der Covid-19-Verordnung schliessen musste. Zahlreiche Bauvorhaben gerieten in Verzug oder konnten nicht starten. Die Neubauten an der Witikonerstrasse und an der Rautihalde wurden trotzdem fertig – und damit 71 Wohnungen. Und: Auch im kompetitiven Immobilienmarkt hat die Stiftung PWG vier Häuser mit insgesamt 21 Wohnungen kaufen können.

                                                                      Geschäftsbericht 2020

                                                                      Januar 2021

                                                                      21.01.2021

                                                                      Reperaturaufträge weiterhin möglich

                                                                      Schulthess AG

                                                                      Unsere Reparatur-Werkstatt ist von Montag bis Freitag, 10-17 Uhr geöffnet !

                                                                      Unser Schuhgeschäft bleibt in Zusammenhang mit Covid-19, bis Ende Februar geschlossen.

                                                                      Für telefonische Bestellungen od. Auskünfte erreichen Sie uns  unter 044 211 41 60 wie folgt:
                                                                      Montag bis Freitag, 10-17 Uhr
                                                                      Oder auch jederzeit per Mail: schulthess.schuhe@bluewin.ch

                                                                      April 2020

                                                                      23.04.2020

                                                                      Verdichtung? Ja, aber

                                                                      Stiftung PWG
                                                                      Wir konnten im Seefeld an der Fröhlichstrasse 20 dieses Wohnhaus erwerben.

                                                                      Mit mehreren Bauvorhaben haben letztes Jahr wir das Portfolio planmässig erneuert und, wo möglich, zusätzlichen Wohnraum geschaffen. Der Geschäftsbericht  2019 fokussiert denn auch auf die bauliche Verdichtung. Sie ist ein typisches Ja-schon-aber-Thema: Im Grunde sind wir alle dafür, solange sich für uns nichts ändert. Der Erwerb von Liegenschaften blieb bei steigenden Preisen schwierig. Total hat die Stiftung PWG für 43 Millionen Franken 6 Liegenschaften erworben. Einigen Aufwand erforderte die Umstellung der Rechnungslegung auf HRM2 als Folge der Revision des Gemeindegesetzes.

                                                                      Geschäftsbericht 2019