Weltblatt für den
Kreis 1


«Ich freue mich auf die Altstadt»

Im Zusammenhang mit einer Reorganisation bei der städtischen Liegenschaftenverwaltung hat sich Jennifer Palmy entschlossen, die Ligi nach sieben Jahren zu verlassen. Ihre Nachfolgerin wird Christina Rüfli. Der Altstadt Kurier hat sich mit ihr unterhalten.

Die Direktorin der Liegenschaftenverwaltung, Astrid Heymann, hat einen Organisationsentwicklungsprozess initiiert. Teil dieses Prozesses ist es, dass die städtischen Wohn-Liegenschaften neu auf fünf (bisher drei) Teams verteilt werden, die für die Bewirtschaftung zuständig sind. In diesem Zusammenhang hat sich Jennifer Palmy – bisher zuständig für die Stadtkreise 1, 2, 5, 6, 7 und 8 – dazu entschlossen, die Ligi auf Ende April zu verlassen und eine neue Herausforderung anzunehmen.
Neue Teamleiterin wird ab Mai Christina Rüfli (geb. 1966). Sie hat viele Jahre Erfahrung als Immobilienbewirtschafterin und ist seit zehn Jahren bei der Ligi tätig, wo sie seit Ende 2009 als Teamleiterin für die Kreise 4 und 11 zuständig ist sowie für die Bewirtschaftung von drei grossen Wohnsiedlungen in Unteraffoltern.

Was war für Sie der Anlass für den internen Wechsel?
Christina Rüfli: Die Organisationsentwicklung hat gezeigt, dass die drei bisherigen Teams sehr gross waren. Als Folgerung aus diesem Prozess wird ausserdem Strategisches getrennt von der operativen Ebene. Das heisst, dass neu Portfoliomanager zuständig sein werden für umfassende Themen wie Renovationen, Neubauten etc. Im Kreis 1 wird das Claus Reuschenbach sein. – Die Stadt wurde in fünf möglichst gleich grosse Gebiete aufgeteilt, auch mein bisheriges Team, bestehend aus zwanzig Mitarbeitenden, wird neu aufgeteilt. Nach zehn Jahren ist es für mich ein guter Zeitpunkt, eine neue Herausforderung anzunehmen.

Wie sieht Ihr neues Gebiet und Ihr Team aus?
Neu werde ich für die Kreise 1, 7 und 8 zuständig sein, mit einem Team von zehn Mitarbeitenden. Zum Team gehören Bewirtschafter, Assistenten und Hauswarte.

Wer betreut die Liegenschaften?
Die Liegenschaften der Altstadt rechts der Limmat werde ich selber bewirtschaften, wie bisher Jennifer Palmy. Die Liegenschaften der Altstadt links der Limmat werden betreut durch Benjamin Golder. Als Hauswarte wirken in der Altstadt Roger Noser, Mario Rigamonti und Philipp Marfurt.

Bisher haben Sie ein grösseres Team geleitet und haben drei grosse Wohnsiedlungen betreut. Wie wird sich Ihre Arbeit verändern?
Die Führungsspanne wird etwas kleiner, Personelles hat weniger Gewicht. Ich freue mich, mit dem Velo vom Büro im Kreis 4 in den Kreis 1 zu fahren. Ich hoffe, mehr Zeit zu haben für die Mieterinnen und Mieter und auch für die Hauswarte. Ich bin gerne präsent, bei den Leuten vor Ort. Ich freue mich auch auf die Altstadt. Das ist sicher etwas Spezielles.

Sie kennen die Altstadt bereits?
Ich war während vier Jahren im Rahmen eines Projekts, als wir die Pflege der Aussenräume an Grün Stadt Zürich übergaben, auch in der Altstadt unterwegs und habe sie auf diesem Weg etwas kennengelernt, mit all den kleinen Grünflächen in den Höfen. Dabei haben sich auch Gespräche ergeben.

In der Altstadt sind Sie für Einzelliegenschaften zuständig. Wo sehen Sie Unterschiede?
Es ist ein anderes Umfeld, das ist klar. Generell möchte ich für die Mieterinnen und Mieter eine gute Dienstleistung erbringen, egal ob in einer Siedlung oder einer Einzelliegenschaft. Ich habe gerne mit Leuten zu tun, bin offen und höre zu. Und ich bin ein Teammensch, das Team ist mir sehr wichtig.

Im Zusammenhang mit der vom Gemeinderat beschlossenen Vermietungsverordnung für freitragende städtische Wohnungen wird derzeit ein neues Mietreglement erarbeitet. Sodann gibt es für laufende Mietverhältnisse eine fünfjährige Übergangsfrist, bis die neuen Belegungsvorschriften und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Tragen kommen. Was raten Sie Mieterinnen und Mietern, die in einer zu grossen, zu kleinen, zu billigen Wohnung wohnen?
Sie sollen sich doch bitte bei uns melden. Je früher, desto besser. Denn heute kann ein allfälliger Wohnungstausch wohl besser bewerkstelligt werden als nach Ablauf der Übergangsfrist. Man kann sich bei der für die Bewirtschaftung der Wohnung zuständigen Person bei der Ligi melden.

Interview: Elmar Melliger

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